Übersicht aller Custom-Modelle der RTX 2060 zum Marktstart

Nvidia GeForce RTX 2060 Übersicht
(Bild: Mockup PCBC)

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Am 15. Januar geht die RTX 2060 von Nvidia in den Verkauf. Wir haben eine Übersicht aller kommenden Custom-Modelle zusammengestellt.

RTX 2060 – die wahrscheinlich sinnvollste Turing-Grafikkarte

Im Vorfeld der CES 2019 hat Nvidia die Katze endlich aus dem Sack gelassen. Das Unternehmen bringt eine RTX 2060 auf den Markt, die fortan als kleinste Turing-Grafikkarte mit Raytracing-Hardware gilt. Sie basiert auf dem TU106-Chip, der auch in der RTX 2070 zum Einsatz kommt. Dieser ist jedoch etwas beschnitten und hat noch 1.920 CUDA-Kerne, 120 TMUs und 48 ROPs. Als Raytracing-Hardware sind 30 RT- und 240 Tensor-Kerne verbaut. Als Grafikspeicher kommen 6 Gigabyte GDDR6 zum Einsatz. Auch Versionen mit 3 und 4 Gigabyte GDDR6 und auch GDDR5 seien angeblich geplant, allerdings gibt es dafür noch keine Bestätigung seitens Nvidia.

Das besondere an der Grafikkarte ist jedoch die tatsächliche Spieleleistung. Während in den höheren Klassen die RTX 2070 und RTX 2080 gerade einmal die Leistung der GTX 1080 bzw. 1080 Ti zum gleichen Preis erreichen, ist die RTX 2060 bei einem etwas niedrigerem Preis sogar schneller als eine GTX 1070 Ti. In manchen Benchmarks erreicht sie sogar die Leistung der GTX 1080, was sie für einen Rufpreis von 349 US-Dollar bzw. 369 Euro verhältnismäßig stark macht. Für uns ist die RTX 2060 im Bezug auf die Leistungssteigerung abseits von Raytracing daher wohl eine der sinnvollsten Turing-Grafikkarten. Zum Marktstart am 15. Januar haben wir schon einmal alle Custom-Modelle in einer Übersicht mit Bildern zusammengetragen.

Die Custom-Modelle in der Übersicht

Nvidia Founders Edition

Nvidia hat dieses Jahr die Founders Edition deutlich anders gestaltet als die Jahre zuvor. Kam früher noch bei praktisch jeder Generation ein Kühler mit einzelnem Radiallüfter zum Einsatz, hat sich der Hersteller mit Turing deutlich umorientiert. Der neue Kühler kommt als Vapor Chamber-Kühler mit zwei Axiallüftern und ist dadurch nicht nur leiser, sondern hält die GPU auch deutlich kühler.

Bei der RTX 2060 ist das nicht anders. Der einzige Unterschied zu den größeren Grafikkarten ist das kürzere PCB und damit auch der etwas kürzere Kühler. Es handelt sich um den gleichen Kühler, der auch schon auf der RTX 2070 zum Einsatz kommt und mit 228 mm gut 40 mm kürzer ist. Der 8Pin-Anschluss liegt zudem auf der Rückseite und nicht auf der Vorderseite. Die Grafikkarte taktet dabei als Referenzversion natürlich auf die Referenzwerte von 1.365 MHz Standard- und 1.680 MHz Boosttakt. Sie ist die einzige Karte, bei der auch schon ein Preis bekannt ist. Die Founders Edition ist für 369 Euro zu haben.

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Asus

Asus entlässt zum Start der RTX 2060 acht Modelle in den Markt. Neben der ROG Strix-Version ist auch das Dual-Design wieder mit von der Partie. Diese beiden Serien erhalten jeweils drei Modelle: ein Basismodell, eines mit dem Vermerk „OC“ und eines mit dem Vermerk „Advanced“. Wie sich der Chiptakt gestaltet, verrät Asus noch nicht, die Strix-Modelle sind aber für gewöhnlich die am besten getakteten Modelle und mit dem etwas über zwei Slot großen und mit drei Lüftern ausgestatteten Kühler auch die am besten gekühlten Modelle. Abgerundet wird das Portfolio von einer Turbo-Variante mit Radiallüfter und einer Phoenix-Variante, die mit einem Lüfter besonders kurz ist und für Mini-ITX-Systeme gedacht ist.

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EVGA

EVGA startet mit vielen kleinen Modellen der RTX 2060 in den Verkauf. Das vorläufige Topmodell ist dabei die EVGA GeForce RTX 2060 XC Ultra. Sie kommt mit dem gleichen Kühler wie die Modelle der höheren RTX-Serien und hat einen Boosttakt von 1.830 MHz. Sie gibt es auch als günstigere Version mit gleichem Kühler, aber dem Referenztakt von 1.680 MHz. Daneben gibt es noch vier weitere Modelle von EVGA, die die Namen XC, XC Black, SC und einfach nur EVGA GeForce RTX 2060 tragen. Interessant dabei ist, dass es sich ausschließlich um Modelle mit kurzem Kühler und nur einem Lüfter handelt. Der Kühler ist dafür ganze drei Slots hoch. Welchen Ansatz EVGA damit verfolgt, ist noch nicht so ganz bekannt. Bei den Taktraten setzt der Hersteller hingegen bei nur zwei Modellen auf den Referenztakt. Die Modelle XC und XC Black sind mit 1.755 MHz im Boosttakt über dem Referenzwert, das Modell mit dem Zusatz SC erhält 1.710 MHz Boosttakt. Bei den Anschlüssen hat EVGA bei den kleinen Modellen allerdings gespart. So gibt es nur einen Displayport-, einen HDMI- und einen DVI-D-Port.

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Gainward

Auch Gainward ist mit zwei Modellen direkt zum Start vertreten. Der Boardpartner setzt dabei auf die Phoenix-Marke, stattet die RTX 2060 dabei aber nicht mit den Kühlern der größeren Brüder aus. Dieser kleinere Kühler ist mit zwei durchsichtigen Axiallüftern ausgestattet. Auch die Höhe des Kühlers ist auf zwei Slots geschrumpft. Während die Gainward GeForce RTX 2060 Phoenix mit dem Referenztakt läuft, erhält die etwas stärkere Golden Sample-Version einen Boosttakt von 1.830 MHz. Wie bei den kleinen Versionen von EVGA setzt auch Gainward leider nur auf je einen HDMI- und Displayport- sowie einen DVI-D-Port.

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Gigabyte

Gigabyte bringt am 15. Januar sechs verschiedene Modelle der RTX 2060 auf den Markt. Dabei setzt der Boardpartner auf praktisch alle Designs seiner aktuellen RTX-Serie. Das Topmodell ist die Gigabyte AORUS GeForce RTX 2060 Xtreme. Interessanterweise verwendet Gigabyte bei dieser Grafikkarte nicht das gleiche Design wie bei den größeren Modellen, sondern das Deisgn der Vorgängerserie. Technisch steht dieses jedoch in nichts nach. Der Boost-Takt beträgt 1.845 MHz. Auch am Speichertakt hat Gigabyte hier gedreht und bietet 14.140 MHz. Die AORUS Xtreme ist auch das einzige Modell, dass den USB-C-Anschluss für VirtualLink noch verbaut hat. Alle anderen Modelle setzen auf drei Displayport- und einen HDMI-Anschluss.

Neben dem Topmodell gibt es auch noch weitere bekannte Designs. So sind die Modelle Gaming OC Pro und Gaming OC sowie Windforce mit von der Partie. Letztere kommt jedoch statt mit drei nur mit zwei Lüftern. Den Einstieg markiert die Gigabyte GeForce RTX 2060 OC. Mit der GeForce RTX 2060 Mini ITX OC gibt es auch eine kurze Version mit nur einem Lüfter. Beim Takt sind die Gaming OC und Gaming OC Pro mit 1.830 MHz Boosttakt am höchsten getaktet. Die Windforce kommt mit 1.770 MHz Takt, das Einsteigermodell GeForce RTX 2060 OC setzt auf 1.755 MHz Boosttakt. Nur mehr leicht übertaktet ist die Mini ITX OC-Version mit 1.695 MHz Takt.

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Inno3D

Inno3D schickt zu Beginn der RTX 2060-Serie nur ein einziges Modell ins Rennen. Dieses heißt Inno3D GeForce RTX 2060 Twin X2 und ist im Vergleich zu den Custom-Modellen der höheren Serien fast schon langweilig anzusehen. Der Boardpartner setzt auf ein recht kurzes PCB und einen zwei Slot hohen Kühler mit zwei nahe beieinanderliegenden Lüftern. Die Kühlerabdeckung und die Lüfter sind in schwarz gehalten. Beim Takt hält sich Inno3D an die Referenzvorgaben. Als Anschlüsse sind drei Displayport- und ein HDMI-Anschluss verbaut.

Inno3D GeForce RTX 2060 Twin X2
Inno3D GeForce RTX 2060 Twin X2. (Bild: Inno3D)

KFA2

KFA2 lehnt sich wie viele andere Hersteller beim Design an die größeren Modelle an. So gibt es zum Start zwei Modelle der RTX 2060. Als Einstieg gibt es eine Version mit Radiallüfter. Darüber positioniert KFA2 die KFA2 GeForce RTX 2060 1-Click OC. Der Kühler ist ähnlich wie die der größeren Modelle aufgebaut und kommt mit zwei Slot Höhe und zwei durchsichtigen Lüftern. Von Haus aus ist die Grafikkarte nur leicht auf 1.695 MHz übertaktet, mit der hauseigenen 1-Click OC-Technik taktet sie sich aber auf 1.710 MHz hoch. Auf der Anschlussseite hat KFA2 jedoch gespart und verbaut nur je einen Displayport-, HDMI und DVI-D-Anschluss. Auch bei der Version mit Radiallüfter gibt es nur diese Anschlüsse, der Takt entspricht den Referenzwerten.

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MSI

MSI startet die RTX 2060-Serie mit fünf Modellen. Mit von der Partie sind die dieses Jahr neu erschienenen Ventus-Grafikkarten, einmal als Ventus 6G OC und einmal als Ventus 6G. Auch das von der RTX 2070 bekannte Gaming Z-Design hat seinen Weg in die 2060er-Sparte gefunden. Als besonders kurze Mini-ITX-Variante gibt es die MSI GeForce RTX 2060 Aero ITX 6G und Aero ITX 6G OC mit einem Lüfter. Den höchsten Takt erreicht das Topmodell GeForce RTX 2060 Gaming Z mit 1.830 MHz Boosttakt. Die Ventus OC und Aero ITX OC sind jeweils auf 1.710 MHz getaktet, die Ventus und Aero ITX (ohne OC) sind auf den Standardwert von 1.680 MHz getaktet. Bei den Anschlüssen setzt MSI bei allen Modellen auf dreimal Displayport und einmal HDMI.

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Palit

Palit hat wie die Schwestermarke Gainward für die RTX 2060-Modelle einen neuen Kühler aufgelegt. Die beiden Modelle hören auf den Namen GeForce RTX 2060 GamingPro OC und GamingPro und kommen jeweils mit einem zwei Slot hohen Kühler mit schwarzer Abdeckung und zwei leicht durchsichtigen Lüftern. Die GamingPro OC-Variante setzt auf einen Boosttakt von 1.830 MHz, während die GamingPro nur mit dem Standardtakt von 1.680 MHz ausgeliefert wird. Auch Palit verzichtet bei den beiden Grafikkarten auf die volle Anzahl an Anschlüssen und verbaut nur je einen Displayport-, einen HDMI- und einen DVI-D-Anschluss.

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PNY

PNY legt zum Launch am 15. Januar nur eine Version der RTX 2060 auf. Diese trägt den Namen PNY GeForce RTX 2060 CLR8 Gaming OC Edition und lehnt sich beim Design an die größeren XLR8-Brüder an. PNY verbaut einen zwei Slot hohen Kühler mit schwarzer Abdeckung und zwei schwarz glänzenden Lüftern, die in der Mitte das XLR8-Logo tragen. Auf der Seite findet sich ein abgesetzter GeForce RTX-Schriftzug. Der Boost-Takt liegt auf 1.830 MHz und damit ein gutes Stück über der Vorgabe. Als Display-Anschlüsse verbaut PNY jeweils einen Displayport-, einen HDMI- und einen DVI-D-Port.

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Zotac

Zotac geht einen ähnlichen Weg wie die anderen Boardpartner, was das Kühlerdesign der eigenen RTX 2060-Modelle angeht. Es kommen zum Start zwei Versionen auf den Markt. Diese Tragen die Namen Zotac GeForce RTX 2060 Twin Fan und AMP und bauen auf den gleichen Kühler auf. Dieser entspricht lustigerweise den Mini-Kühlern der RTX 2070-Modellen und ist sogar um gut zwei Millimeter kürzer. Zwei schwarze Lüfter sorgen für die Kühlung der zwei Slot hohen Grafikkarte. Beim Takt setzt Zotac bei der Twin Fan-Karte auf den Referenztakt, während die AMP-Version auf 1.800 MHz hochgetaktet ist. Bei den Anschlüssen verbaut Zotac bei beiden Karten die vollen drei Displayport- und einen HDMI-Anschluss.

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Custom-Designs, die es bei uns nicht gibt

Außerhalb von Europa und Amerika gibt es auch Hersteller, die sich zum Beispiel auf den chinesischen Markt spezialisiert haben. Auch diese bringen eigene Designs der RTX 2060 auf den Markt, welche bei uns jedoch nie erhältlich sein werden. Der Vollständigkeit halber haben wir sie trotzdem hier eingefügt.

Colorful

Colorful hat sich in den letzten Jahren zu einem Hersteller mit äußerst markanten Designs gemausert. Waren die Grafikkarten früher hauptsächlich auf den chinesischen Markt ausgelegt, sind sie heute auch in den USA erhältlich, in Europa jedoch nicht. Auch für die RTX 2060 gibt es von Colorful vier Modelle. Diese stammen jeweils aus der iGame- und der Colorful-Serie. In der iGame-Serie gibt es dabei zwei Modelle mit jeweils drei Lüftern und einem entsprechend langen Kühler. Diese tragen den Beinamen Ultra und Ultra OC. Die Ultra-Variante arebitet dabei mit dem Referenztakt, lässt sich per One Key-OC aber auf 1.710 MHz übertakten. Die Ultra OC-Variante kommt mit einem 2,5 Slot hohen Kühler und ist per One Key-OC auf 1.755 MHz taktbar. Sie beitet auch die vollen drei DisplayPort- und einen HDMI-Anschluss. Zusätzlich gibt es für VirtualLink einen USB-C-Anschluss. Die beiden kleineren Colorful-Modelle arbeiten jeweils mit dem Referenztakt und haben als V1 und V2-Versionen ledliglich leicht unterschiedliche Lüfter. Die V2-Version hat außerdem einen Displayport-Anschluss weniger.

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Manli

Auch der Hersteller Manli bringt mit der Manli GeForce RTX 2060 Gallardo eine Grafikkarte der neuen Serie auf den Markt. Der Boardpartner setzt dabei auf einen kurzen zwei Slot hohen Kühler, der in schwarz gehalten und mit zwei Lüftern ausgestattet ist. Die Lüfter tragen in der Mitte das goldene Gallardo-Logo. Der Boost-Takt liegt bei 1.770 MHz und damit über der Referenz. Als Anschlüsse kommen die vollen drei Displayport- und ein HDMI-Anschluss zum Einsatz.

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