Benchmark von 7nm-Vega-GPU mit 32 GB HBM2 geleakt

Luftkühler-Variante der Radeon Vega Frontier Edition. (Bild: AMD)

Dass AMD bereits intensiv an 7nm-GPUs arbeitet, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Jetzt ist erstmals ein Benchmark einer Vega-GPU mit besagtem 7nm-Chip geleakt. Diese arbeitet scheinbar mit 32 GB HBM2-Videospeicher.

Vega 20 – die erste 7nm-Grafikkarte

AMD arbeitet derzeit in vielen Bereichen an der Verbesserung seiner Fertigungstechniken. Oberste Priorität hat dabei derzeit das 7nm-Verfahren, welches sowohl bei Prozessoren als auch bei Grafikkarten zum Einsatz kommen soll. Während derzeit noch 12nmLP von Global Foundries in Ryzen 2000 zum Einsatz kommt, gibt es noch keine konkreten Pläne für Vega. AMD meinte zwar einmal, dass 12nmLP auch in einem Refresh von Vega kommen soll, derzeit gibt es jedoch keine konkreten Infos dazu. Vor kurzem hat AMD jedoch bestätigt, dass in einem Labor bereits die erste 7nm-Version von Vega läuft. Jetzt ist erstmals ein Benchmark aufgetaucht.

Erste Benchmarks mit 32 GB Videospeicher


In dem geleakten 3DMark-Ergebnis kommen neue Details der Grafikkarte zum Vorschein. wccftech hat ein Ergebnis mit dem einer RX Vega 64 Liquid-Edition verglichen. Dabei fällt auf, dass diese Generic-GPU nur auf 1.000 MHz getaktet ist, was in Anbetracht der 1.750 MHz der RX Vega 64 sehr wenig ist. Interessanterweise liegt die Grafikkarte jedoch sehr nahe an der RX Vega 64 Liquid, trotz dem sehr niedrigen Takt. Auffällig ist auch, dass die Generic-GPU über 32 GB Videospeicher verfügt. Das spricht dafür, dass die 7nm-GPU eher für Profianwendungen gedacht sein wird.

Der geleakte Benchmark. (Bild: wccftech)

70% schneller pro MHz als RX Vega 64 Liquid

Sofern die Ausgabe des Benchmarks richtig sind, sind die Zahlen im Bezug auf den Takt äußerst beeindruckend. Pro MHz wäre die Vega 20-GPU damit gute 70% schneller als der jetzige Chip. Ein derartiger Sprung wäre wirklich verwunderlich – durch die neue Fertigungstechnik aber durchaus möglich. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die richtige Leistung irgendwo in der Mitte liegt.


Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*