Nvidia Ampere nicht zur GDC oder GTC

(Bild: wccftech)

Nvidia hat angeblich indirekt bestätigt, dass die Firma die neue GPU-Generation nicht auf der GDC oder der GTC veröffentlicht. Es könnte jedoch trotzdem sein, dass es auf einer der beiden Messen erste Informationen und einen späteren Release gibt.

Rätselraten um Nvidia Ampere

Die Gerüchteküche brodelte noch nie so stark. Nvidia steht angeblich kurz vor der Veröffentlichung einer neuen Gaming-GPU-Generation. Die „Ampere“ genannte GPU-Architektur soll laut früheren Leaks bereits am 12. April auf den Markt kommen. Reuters hat letzte Woche dann noch ein weiteres Gerücht dazugestreut. In einem Presse-Release war von einer GPU namens Nvidia Turing die Rede, die noch im März vorgestellt werden soll. Der Name würde allerdings nicht wirklich zu einer Gaming-GPU von Nvidia passen. Diese sind zwar durchgehend nach bekannten Physikern benannt, Alan Turing ist aber vor allem für seine KI-Forschung bekannt, was wiederum für eine Profi-Grafikkarte spricht. Die Website pcgamesn.com hat jetzt von Nvidia indirekt bestätigt bekommen, dass weder auf der Games Developer Conference (GDC), noch auf der hauseigenen GPU Technology Conference (GTC) eine entsprechende Grafikkarte releast wird.

Vorstellung dennoch möglich


Diese indirekte Absage bedeutet jedoch nicht, dass Nvidia auf einer der beiden Messen überhaupt keine Grafikkarte vorstellt. Es soll es auf der GTC dieses Jahr vor allem um künstliche Intelligenz, Deep Learning und Automotive gehen. Eine Vorstellung ist jedoch durchaus möglich. So hat Nvidia es auch letztes Jahr mit der GTX 1080 ti gemacht, die auf der GTC das erste mal gezeigt und eine Woche später veröffentlicht wurde. Ein gleichzeigiter Release mit Verkaufsstart am 12. April scheint daher dennoch möglich.

Nvidia Turing eventuell für Miner

Im PCGHX-Forum macht noch ein weiteres Gerücht die Runde. Die vorhergehenden Gerüchte zur neuen Gaming-Generation von Nvidia sprachen alle vom Codenamen Ampere. Der von Reuters neu aufgeworfene Codename Turing nährt das Gerücht, dass Nvidia eventuell die Mining-Karten von den Gaming-Karten trennt. Dies könnte durch unterschiedliche Treiber zu bewerkstelligen sein, wie es schon bei den Quadro-Karten funktioniert. Diese sind baugleich mit den GeForce-GPUs, jedoch mit anderen Treibern ausgestattet, was sie in Anwendungen schneller macht als die Gaming-Pendants. Eine solche Abtrennung könnte jetzt auch bei den Karten speziell für Miner stattfinden. Wenn diese tatsächlich schneller als normale Gaming-GPUs sind, könnte das entscheidend zur Entlastung des Marktes beitragen und auch die Preise für GPUs wieder sinken lassen. Diese waren zuletzt auf ein neues Hoch gestiegen.


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