Barracuda: Seagate baut wieder Endkunden-SSDs

Seagate Barracuda SSD
(Bild: Seagate)

2013 hat sich Seagate aus dem Markt für SSDs zurückgezogen. Jetzt hat der Hersteller wieder erste SSDs für Privatkunden vorgestellt.

Seagates Rückkehr ins SSD-Geschäft

Der Speichermarkt ist nach wie vor heiß umkämpft. Während die Preise für SSDs wieder sinken, steigt nun auch ein weiterer großer Speicherhersteller wieder in den SSD-Markt ein: Seagate. Der Spezialist für Festplatten hatte zuletzt 2013 eine SSD für Endkunden im Angebot. Seitdem hat sich das Unternehmen im Flash-Bereich eher auf den Servermarkt konzentriert, was sich nun jedoch ändert. Mit der Barracuda-Reihe sind ab jetzt nicht nur HDDs, sondern auch wieder SSDs mit 250, 500, 1000 und 2000 Gigabyte Speicherkapazität gemeint.

Gute technische Werte, hoher Preis


Die schlicht gestalteten SSDs arbeiten mit recht vertrauter Technik. In den 2,5 Zoll-Gehäusen mit 7mm Bauhöhe stecken wohl ein herkömmlicher Marvell-Controller mit 3D-Flash-Zellen im 3 Bit-Design, welche per SATA 6G angesprochen werden. Seagate selbst gibt keine technischen Daten außer die Lese- und Schreibrate an. Diese soll mit 540 MB/s lesen und 520 MB/s schreiben ganz gut ausfallen. Der IOPS-Wert liegt bei 90.000 und damit auch in einem guten Bereich.

Weniger konkurrenzfähig erscheint hingegen der Preis. So verlangt das Unternehmen für die 250 GB-Version gut 80 Euro, für 500 GB werden 120 Euro fällig. 250 Euro kostet das 1 TB-Modell, ganze 500 Euro das 2 TB-Modell. Seagate gewährt auf alle SSDs fünf Jahre Garantie. In den USA starten Barracuda-SSDs zum Amazon Prime Day am 16. Juli, in Europa sind sie erst ab September erhältlich.


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