20 Cent pro Gigabyte: die SSD-Preise fallen

(Bild: Mockup PCBC)

Der SSD-Markt befindet sich derzeit auf einem Sinkflug. So sind die Preise von SATA-Modellen schon deutlich gesunken. Auch NVMe-SSDs fallen im Preis.

NAND-Flash wird günstiger

Nach einem starken Anstieg der Speicherpreise 2017 folgt nun wohl wieder eine Entspannung des Markts. Das zeigen neue Statistiken von DRAM Exchange und die aktuell sinkenden Preise bei SSDs. Der Grund dafür sei, dass die NAND-Flash-Produktion sehr stark ausgebaut wurde. Die aktuelle Produktion übersteigt damit den Bedarf, was die Preise sinken lässt. Auch neue Fertigungmaßnahmen mit mehr Ausbeute seien dafür verantwortlich. Der schwächelnde Mobile-Markt soll zudem ebenfalls den Preis drücken. Laut DRAM Exchange ist der Sinkflug noch nicht vorbei. So sollen die Preise bis zum Ende des Jahres noch weiter fallen.

20 Cent pro Gigabyte und darunter


Je nach Modell zeigt sich das bereits spürbar im Handel. So gibt es einige Modelle bereits um 20 Cent pro Gigabyte oder sogar darunter. Crucials MX 500-Serie erreicht beim 1 TB-Modell als 2,5 Zoll-SSD mit 191,53 Euro sogar fast die 19 Cent-Marke. Auch das 500 GB-Modell liegt knapp unter 20 Cent. Samsungs 860 Evo mit 1 TB Kapazität ist mit 204,82 Euro derzeit knapp an der 20 Cent-Marke dran, das 500 GB-Modell ebenso. Auch Sandisks Ultra 3D-SSDs mit 1 TB und 500 GB Kapazität knacken die 20 Cent-Marke und liegen mit 19 Cent pro Gigabyte sogar noch darunter.

Erfreulicherweise kosten auch die M.2 SATA-Modelle von Samsung oder Crucial kaum mehr als die herkömmlichen 2,5″-SSDs. Anders sieht es bei den NVMe-Modellen aus. Hier kommt eine Samsung 970 Evo mit 500 Gigabyte derzeit auf einen Preis von 164,85 Euro, was einem Preis von ca. 33 Cent pro Gigabyte entspricht.


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