H500 und H500i: NZXT baut die H-Serie aus

(Bild: PCBC/NZXT)

NZXT hat heute das H500 und das H500i-Gehäuse vorgestellt. Die beiden Midi-Tower ergänzen die H-Serie um zwei günstigere Mittelklassegehäuse. Das Design stellt dabei quasi eine Verbindung zwischen dem S340 und der H-Serie dar.

Die neue Mittelklasse von NZXT

Der kalifornische Hersteller NZXT hat heute einen weiteren Ableger seiner neuen H-Serie vorgestellt. Mit dem H700i, dem H400i und dem H200i hat das Unternehmen bereits vor einiger Zeit seine H-Serie komplett überarbeitet und ihr ein neues Design verliehen. Die Preise waren damals angemessen für ein Premium-Gehäuse, jedoch deutlich abseits von günstig. Das soll sich mit dem H500 und dem H500i ändern. Das Design erinnert dabei stark ans S340 Elite, hat jedoch auch deutliche Merkmale der H-Serie mitbekommen. Für den Hersteller typisch gibt es das Case wieder in auffälligen Farben. So gibt es eine weiße und komplett schwarze Version und eine schwarze Version mit den Akzentfarben Rot oder Blau. Auch der bereits bekannte Bügel als Kabeldurchlass in die Hauptkammer gibt es weiterhin. Auf der Rückseite des Mainboardtrays findet sich zudem das Kabelmanagement der neuen H-Serie. Für die aktuelle Zeit typisch gibt es eine eigene Kammer fürs Netzteil. Als Seitenteil dient ein Sichtfenster aus gehärtetem Glas, welches über der Netzteilkammer anfängt und mit einem speziellen Montagemechanismus ohne die sonst typischen Daumenschrauben auskommt.

  • NZXT H500i H500
    (Bild: NZXT)

Aer-Lüfter, vertikales GPU-Mounting und Smart-Device


Ein definitives Upgrade für diese klasse sollen die Aer-F-Lüfter darstellen. Zwei davon kommen vorinstalliert und passend zur Akzentfarbe mit farbigen Ringen mit jedem Case. Auch bei den Mounting-Möglichkeiten hat NZXT nicht gespart. Die vom S340 bekannte SSD-Halterung gibt es leider nicht mehr. Die zwei 2,5 Zoll-Caddys sind hinter dem Mainboardtray installiert, können jedoch auch auf die Oberseite der Netzteilabdeckung montiert werden. Für die Installation von AiO-Wasserkühlungen und Radiatoren gibt es einen demontierbaren Rahmen in der Front, welcher bis zu 280mm-Radiatoren unterstützt. Exklusiv fürs H500i gibt es noch zwei weitere interessante Features. So kann die Grafikkarte mit einem mitgelieferten Bügel auch vertikal installiert werden. Wermutstropfen: ein dafür benötigtes Riserkabel liefert der Hersteller nicht mit. Ebenfalls exklusiv fürs H500i gibt es zwei mitgelieferte RGB-LED-Strips.

Das H500i hat noch eine weitere Besonderheit zu bieten. So liefert NZXT mit jedem H500i das NZXT Smart Device mit, eine Verbindung aus den eigenen HUE+ und GRID+-Controllern. Dieses Device dient als Lüfter- und RGB-Steuerung und passt sich selbstständig an die im Casge gegebenen Werte mit der hauseigenen CAM-Software an. Auch ein Lautstärkesensor ist integriert, welcher ebenso zur automatischen Regelung der Lüfter verwendt wird. Klotzen tut NZXT auch anschlussseitig. So gibt es gleich zwei USB 3.1 Gen 1 Typ A-Stecker für beide Versionen des Gehäuses auf der Oberseite

H-Serie zum günstigen Preis

Das H500 und das H500i sollen die Kunden vor allem dort abholen, wo es potenziell am meisten zu holen gibt: in der Mittelklasse. So gibt NZXT für das H500 eine UVP von 79,90 Euro an. Wer direkt ab Werk die vertikale GPU-Halterung, die RGB-Strips und das Smart-Device sein eigen nennen möchte, ist mit dem H500i jedoch besser beraten. Für dieses ruft der Hersteller einen Preis von 109,90 Euro aus. Beide Cases sollen voraussichtlich Mitte Juni im Handel erhältlich sein. Das H500 stellt damit direkt nach dem S340 Elite den günstigsten Einstieg in die Designlinie von NZXT dar.


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