NZXT stellt neue H-Serie-Cases vor

NZXT H700i
Neue Cases von NZXT! (Bild: NZXT)

NZXT hat gestern in Los Angeles seine H-Series-Casereihe aktualisiert. Damit wird das H440 in Rente geschickt und durch drei neue, schicke Cases ersetzt.

NZXT H700i, H400i und H200i – die neuen Shootingstars

NZXT ist bei Cases vor allem für sehr extravagante, auffällige Designs bekannt. Das zeigt zuletzt das sehr beliebte S340 Elite. Mit Hartglaspanels, Netzteilabdeckung und vielen weiteren Gimmicks war auch das H440 eine feste Größe und beherbergt aktuell unser Testsystem. Doch ohne Seitenteil aus Echtglas und den mittlerweile gewohnten Features von NZXT ist das H440 bereits etwas überholt. Bahn frei also für die neuen Cases von NZXT!

Die neue H-Serie kommt in gleich drei neuen Ausführungen daher, genannt H700i, H400i und H200i. In drei Größen versucht NZXT, die Herzen der Kunden zu erobern. Das H700i ist dabei das Topmodell der Linie und bietet am meisten Platz. Dennoch ist es nur ein Midtower. Etwas kleiner ist da bereits das H400i, ein Micro-ATX-Case. Für sämtliche Minimalstbuilds gibt es noch das H200i im Mini-ITX-Format.

Sinnvolle Features, durchgängiges Design


Eine Vielzahl an Dingen haben alle drei Cases gemeinsam. Das wichtigste im Jahre 2017 scheint fast das Seitenfenster aus Echtglas zu sein, damit die schöne Hardware auch sichtbar ist. Ein interessanter Aspekt ist auch, dass NZXT eine klare Designlinie bei allen drei Cases durchzieht. So ist in jedem Case der bereits vom S340 Elite bekannte SSD-Halter auf der PSU-Abdeckung vorhanden. Ebenfalls verbaut ist wieder der Bügel, der die Kabeldurchführung zentral im Mainboardtray verdeckt und bei der H-Serie im Vergleich zum S340 Elite deutlich imposanter wirkt. In der Front ist kein Lüftereinlass zu sehen, lediglich auf der Seite sind Löcher in der Blende. Beim H700i gilt das auch für den Deckel, während beim H400i und H200i jeweils Auslässe für 2x140mm (H400i) bzw. 1x120mm (H200i) sind.

Ebenfalls mit von der Partie ist ein Smart Device-Controller, der die selben Fähigkeiten wie der GRID+ und der HUE+-Controller haben soll. Der Lüfter-Hub kann daher problemlos RGB-Lüfter in PWM-Technik managen und steuern. Zur Lüftersteuerung soll auch ein integrierter Lautstärkesensor dienen, der mit einer Adaptive Noise Reduction genannten Technik arbeitet. Diese soll mittels Machine Learning die Lüfterkurve selbstständig optimieren. Zusätzlich kann er LED-Strips ansteuern, die ebenfalls dabei sind: zwei im H700i und H400i, einer im H200i. Gesteuert wird alles über NZXTs CAM-Software.

Hohe Kompatibilität

Was die Kompatibilität betrifft, hat NZXT alles richtig gemacht. So können in das größte Gehäuse, das H700i, sogar EATX-Mainboards eingebaut werden. Die Frontanschlüsse sind in jedem Gehäuse mindestens zwei USB3.1-Gen1-Anschlüsse im A-Format und die gewohnten Audiostecker für Mikrofon und Kopfhörer. Das H700i hat zudem noch zwei normale USB 2.0-Anschlüsse zu bieten. Der Einschaltknopf ist beleuchtet. Auf der Rückseite des Mainboardtrays hat NZXT eine neue Art des Kabelmanagements mit Kabelwannen verbaut. Das soll die Verlegung deutlich vereinfachen. Zusätzlich sind in jedem der Cases zwei Trays für 2,5″-Festplatten verbaut. Im H200i ist dies ein einziger Tray, bei den größeren Brüdern zwei Einzeltrays. Dem H700i vorbehalten bleiben die beiden 2,5″-Trays, die auf der Netzteilabdeckung liegen. So können insgesamt sieben 2,5″-Festplatten oder SSDs installiert werden. Bei den kleineren Brüdern ist für insgesamt vier 2,5″-Geräte Platz. 3,5″-Festplatten hingegen können die kleinen nur eine aufnehmen, der größere H700i bis zu vier.

Wahre Raumwunder sollen die H-Gehäuse im Bezug auf Radiatoren und Lüfter sein. So passen in den H700i bis zu 360mm-Radiatoren sowohl in die Front, als auch den Deckel. In der Front ist gar so viel Platz, dass eine Push-Pull-Konfiguration möglich ist. Alternativ können auch jeweils ein 280mm-Radiator verbaut werden. Die kleineren Brüder müssen da zwar etwas nachgeben, dennoch passen in den H400i in die Front ein 280mm-Radiator und auf die Rückseite ein 120mm-Radiator. In der Front ist ebenfalls Push-Pull möglich. Der Deckel ist hier nur für Lüfter selbst nutzbar. Der kleinste im Bunde erlaubt ebenfalls Push-Pull, für zumindest einen 240mm-Radiator in der Front. Für einen 120mm-Radiator mit einem Lüfter ist dafür im Deckel noch Platz. Lüfter legt NZXT übrigens reichlich bei: Beim H700i sind gleich drei 120mm-PWM-Lüfter und ein 140mm-Lüfter vormontiert. Der H400i erhält die gleichen Lüfter, zweimal 120mm und einmal 140mm, der H200i zwei in 120mm-Ausführung.

Preise und Verfügbarkeit

Ein anderes Thema sind allerdings die Preise, die NZXT für die Cases aufführt. Für €199,95 soll das größte H700i-Case verkauft werden. Etwas günstiger sind da das H400i mit €149,95 und das H200i für €129,95. Gute Qualität kostet aber auch Geld und mit derart vielen Features sind die Preise durchaus gerechtfertigt. Als Farbvariationen gibt es von NZXT zum Einstieg vier: schwarz-schwarz, weiß-schwarz, schwarz-rot und schwarz-blau. Verfügbar sind die Gehäuse noch nicht. Ende Oktober startet das H700i-Topmodell. Das H400i folgt Mitte November, das H200i wird erst Ende Dezember den Weg in den Handel finden.


Fotogalerien

NZXT H700i

  • NZXT H700i

NZXT H400i

  • NZXT H400i

NZXT H200i

  • NZXT H200i

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*