Benchmark von Ryzen 2000-Prozessor mit 4,35 GHz Takt geleakt

Ryzen setzt bereits jetzt den Markt unter Druck. (Bild: AMD)

Ein weiterer Leak zu einem der neuen Pinnacle Ridge-Prozessoren, Alias Ryzen 2000, zeigt, welche Taktraten vermutlich wirklich machbar sind. Der Prozessor taktet dabei auf 4,35 GHz und liefert beachtliche Ergebnisse.

Ryzen 2000 mit deutlichem Taktplus

AMDs neue Ryzen-Generation Pinnacle Ridge rückt immer näher. Die ersten Prozessoren sollen laut der letzten Vorstellung Ende April auf den Markt kommen. Es wundert uns daher nicht, dass immer mehr Details durchsickern. Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass Pinnacle Ridge ein sehr deutliches Taktplus hinlegen dürfte. Der größte Prozessor, der 2800X, könnte demnach auf bis zu 4,5 GHz Turbotakt kommen, während für den kleineren Ryzen 2700X ein Turbotakt von 4,2 GHz passen würde. Auf der koreanischen Website HW Battle sind jetzt erste Benchmarks zu einem Ryzen-Prozessor aufgetaucht. Die Benchmarks lassen erstmals einen Vergleich zu und zeigt deutlich die Unterschiede zum Vorgänger und anderen Modellen.

Bessere Cache-Latenz und 4,35 GHz


Der geleakte Prozessor, in den Benchmarks „Future Processor“ genannt, kommt dieses mal mit deutlich mehr Details. Der Leak enthält Screenshots des AIDA64-Benchmarks mit geschwärztem Prozessornamen, welcher deutlich verbesserte Werte des Caches im Vergleich zum 1700X zeigt. Als Arbeitsspeicher haben die Ersteller jeweils den gleichen DDR4-2666-RAM verwendet. Beide Prozessoren waren auf 4 GHz getaktet. Ein SiSoftware Sandra-Screenshot, ebenfalls mit geschwärztem Prozessornamen, zeigt den Basistakt sowie den Turbo-Takt. Aufgrund des Basistakts von 3,7 GHz und dem expliziten Vergleich mit dem 1700X sind die Benchmarks wahrscheinlich mit einem 2700X angefertigt worden. Der Turbotakt von 4,35 GHz ist sogar noch höher, als aus früheren Leaks bekannt. Dort wurde jeweils von 4,1 oder 4,2 GHz ausgegangen. Möglich wäre dies durch Extended Frequency Range (XFR 2) und Precision Boost 2. Als Mainboard wurde ein ASRock X370 Gaming ITX/ac verwendet.

Schneller als der 8700K und 1800X

Für die meisten interessanter dürften jedoch die Benchmarkergebnisse sein. Um die Leistung zu testen haben die Ersteller Benchmarks mit 3DMark Firestrike, Firestrike Ultra, Cinebench R15 und SiSoftware Sandra gemacht. Es zeigt sich, dass der geleakte Prozessor nicht nur jeweils den Ryzen 1800X, sondern in Firestrike, Firestrike Ultra, Cinebench R15 (Multicore) und SiSoftware Sandra Dhrystone Aggregated-int native (Singlecore) auch den Intel Core i7-8700K abhängt. Im Singlecore-Test von Cinebench R15 und Whetstone Aggregated-float Native-Test von SiSoftware Sandra liegt der 8700K jedoch vorne.

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