RX Vega: Keine Referenzversionen mehr, Custom-Designs kommen

RX Vega Logo
RX Vega-Logo. (Bild: AMD)

Nach vielen Pannen und Problemen hat AMD nun die Produktion der Referenzversionen von RX Vega gestoppt. Jetzt kommen die Custom-Designs der Boardpartner.

RX Vega, AMDs Sorgenkind

Geklungen hat alles toll beim Launch der neuen Grafikkartengeneration. Gute Preise, konkurrenzfähige Performance, schicke Limited Edition-Designs. Doch vieles lief gerade am Anfang falsch. Ein Zusammenspiel aus schlechter Verfügbarkeit, Fertigungsengpässen seitens AMD und hohen Preisen der Händler lassen die RX-Varianten von Vega einfach nicht durchstarten. Für das gleiche Geld, für das man die Referenz-Designs der RX Vega 64 und 56 erhält, bekommt man schnellere Grafikkarten vom Konkurrenten Nvidia. Dieser hat als Gegner für die 56er-Version sogar zwischendurch mal eine neue Grafikkarte gelauncht: die GTX 1070 ti. Auch die Referenzdesigns lassen noch immer auf sich warten. So lange hat sich noch kein Launch einer AMD-Grafikkarte gezogen. Jetzt gibt es allerdings Licht am Ende des Tunnels. AMD hat scheinbar die Produktion der Referenzmodelle gestoppt.

Referenzdesigns fast nicht mehr kaufbar


Ein Indikator dafür ist, dass die Referenzdesigns, die auf dem Markt sind, fast nicht mehr zu kriegen sind. Caseking listet mittlerweile keine Referenzdesigns der RX Vega 64 und auch keine der kleinen 56er-Variante mehr. Lediglich eines der ersten Custom-Designs ist zu finden: die Red Devil-Variante von PowerColor. Aus dem Alternate-Store sind die Vega-GPUs komplett verschwunden, ebenso bei Mindfactory. AMD scheint somit die Bahn für die Boardpartner freizumachen, die einer nach dem anderen bereits ihre Custom-Designs vorgestellt haben (Übersicht). Damit könnten auch die Anschaffungskosten für eine RX Vega deutlich sinken. In welchen Stückzahlen die GPUs der Boardpartner verfügbar sein werden und mit welchen Preisen konkret zu rechnen ist, kann aktuell niemand absehen. Es bleibt zu hoffen, dass AMDs Vega-Generation nun doch endlich noch in Schwung kommt und den GPU-Markt wieder etwas belebt.

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