RX Vega: erste Hersteller kündigen Custom-Designs und Referenzkarten an

(Bild: AMD)

Es ist soweit, AMD hat RX Vega endlich vorgestellt. Zum Start gibt es nur Referenzkarten, bereits ab September soll es aber Custom-Designs zumindest von Asus geben.

Custom-Design vs. Referenz-Design

Es ist ein beliebter Trick, auch für den Chiphersteller direkt noch einmal Profite abzuholen. Referenzkarten gehören mittlerweile leider bei fast jeder Grafikkarte dazu. Sie stellen den Einstieg für die Early Adopters, also für die ersten Käufer, dar. Auch dieses Jahr bleiben wir durch den Launch von RX Vega nicht von Referenz-Karten verschont. AMD geht dieses mal aber einen anderen Weg und bietet nebst dem normalen Referenzkühler auch eine Limited Edition mit Aluminium-Gehäuse und sogar eine wassergekühlte Version an. Die als Radialkühler konzipierten Karten sind dadurch trotzdem wahrscheinlich wärmer oder lauter als die Custom-Designs, die die Boardpartner später liefern. Diese sind designtechnisch meist ansprechender, kühler und vor allem leiser, aber auch als Topblower anders konzipiert. Entsprechend warten die meisten Käufer auf das Custom Design ihrer Wahl. Ein Boardpartner hat bereits ein Custom-Design vorgestellt, alle anderen halten sich noch bedeckt oder begnügen sich mit den Referenzkarten.

Asus stellt zwei ROG STRIX RX Vega 64-Karten vor


Asus war der erste Hersteller, der Custom-Karten vorgestellt hat. Die RX Vega 64 soll mit eigenem PCB, dem bekannten Dreifach-Axialkühler und höheren Taktraten in zwei Versionen kommen. Die eine heißt Asus ROG STRIX RX Vega 64 und ist nur leicht übertaktet, während der größere Bruder mit dem Suffix OC deutlich stärker übertaktet kommen soll. Einen zusätzlicher Stromanschluss wird Asus nicht verbauen. Die genauen Taktraten hat Asus noch nicht verraten, wir erwarten allerdings gute 1700 MHz für den Grafikchip. Die mächtige Kühlung benötigt 2,5 PCIe-Slots. Der Kühler kann zudem mit Asus‘ AURA RGB LED-Technik erleuchtet werden. Auch eine Backplate verbaut Asus. Verfügbar sind die beiden GPUs ab Anfang September, einen Preis nannte Asus noch nicht.

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Sapphire, MSI und Gigabyte nur mit Referenzkarten

Auch Referenz-Karten liefert Asus natürlich, diese sind jedoch recht unspektakulär, weil sie ja den Vorgaben von AMD genügen müssen. Auch die anderen großen Boardpartner zeigen derweil nur Referenzkarten. Sapphire ist davon übrigens der einzige, der sie offiziell zeigt. Es gibt Referenzkarten im normalen Design, der Limited Edition und der wassergekühlten Limited Edition. Auch die Clocks sind logischerweise nicht verändert. MSI und Gigabyte haben noch keine offiziellen Statements oder Releases ihrer Referenzkarten veröffentlicht. Videocardz.com ist es trotzdem gelungen, an Bilder der Referenzkarten zu kommen. Diese sind freilich nicht wirklich aufregend, da sie ja alle gleich ausschauen, aber trotzdem nicht uninteressant.

In den Verkauf gehen alle Referenzkarten am 14. August. Welche Preise die Hersteller dann in Europa für die Karten aufrufen, ist derzeit unbekannt.

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