Coffee Lake: Core i7 taktet im Boost auf bis zu 4,3 GHz

(Bild: Intel)

Intel optimiert seinen ersten Sechskerner auf der Mainstreamplattform scheinbar sehr stark. Der Boost eines einzelnen Kerns soll sogar bis zu 4,3 GHz Taktrate erreichen. Für alle sechs Kerne soll der Standardboosstakt auf 4,0 GHz hinaufklettern.

Die Sechskerner erreichen den Mainstreammarkt

Von AMD losgetreten ist Intel mittlerweile auf den Zug aufgesprungen und will mit der neuen Coffee Lake-Plattform erstmals Prozessoren mit sechs Kernen und zwölf Threads für den Mainstreammarkt anbieten. Soweit ist das nichts neues. Nun aber tauchen immer mehr Leaks und Informationen zu Details von Intels Flaggschiff für den Mainstream, dem i7-8700K, auf. Sechs Kerne und zwölf Threads gelten inzwischen als sehr sicher, auch Prozessoren mit sechs Kernen ohne Hyperthreading sollen kommen. wccftech hat jetzt Informationen erhalten, in denen erstmals auch die konkreten Taktraten im Boost vermerkt sind.

4,3 GHz auf einzelnen Coffee Lake-Kernen


Intel hat es gerade bei den Taktraten besonders auf AMD abgesehen. Das rote Team hat mit dem Ryzen 5 1600X mit 3,6 GHz Baseclock und 4,0 GHz Boost bereits gut vorgelegt. Intels größter Sechskerner soll dementsprechend auf 3,7 GHz Standardtakt und damit 100 MHz höher als der AMD-Prozessor takten. Auch die Boostzahlen sind vielversprechend. So soll ein einzelner Kern einen Boostwert von 4,3 GHz erreichen können. Bei zwei Kernen werden 4,2 GHz erreicht, für vier und sechs Kerne 4,0 GHz im Boost. Der letztgenannte Takt zieht wieder mit dem 1600X gleich. Besonders in der Gaming-Performance könnte der 8700K somit besser aussteigen als AMD. Der 8700K soll eine TDP von 95 Watt haben.

i5 womöglich mit vier Kernen und acht Threads

Auch Informationen zu weiteren Prozessoren der neuen Prozessorgeneration sind geleakt. So wird es mindestens zwei weitere Prozessoren mit sechs Kernen geben. Diese takten mit 3,2 und 3,1 GHz Basistakt allerdings sehr niedrig, weshalb wccftech nicht von Gaming-Prozessoren wie dem kolportierten 8600K ausgeht. Stattdessen könnte es sich um den i7-8700 (ohne K, wohlgemerkt) und eines der T-Modelle handeln. Dafür spricht beim letzten Prozessor auch die TDP von 65 Watt.

Für die meisten aber relevanter ist aber sowieso die i5-Serie von Intel. Und gerade die soll nun ein starkes Upgrade erhalten. Früher war ein i5 ein schlechter taktender i7 ohne Hyperthreading. Das könnte sich dahingehend ändern, dass die i5-Prozessoren zwar nicht alle auf sechs Kerne, aber auf Hyperthreading bei vier Kernen setzen. Damit stünden im Vergleich zu einem Non-Hyperhtreading- Sechskerner zwei Threads mehr zur Verfügung.

LGA 1151 v2 als Sockel, Z170 und Z270 weiterhin supportet

Als Sockel für Coffee Lake soll LGA 1151 v2 verwendet werden. Interessant daran ist, dass die geleakten Prozessoren auch auf die Spezifikation vom LGA 1151-Sockel passen würden. Intel könnte somit auch hier viele Fans glücklich machen, die mit Z170 und Z270-Boards sehr leicht auf einen Sechskerner wechseln könnten.

Coffee Lake soll noch im August starten. Im gleichen Monat findet die Gamescom statt, weshalb es allgemein schon fast als sicher gilt, dass Intel die Sechskerner dort veröffentlicht.


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