Welches Netzteil braucht die Nvidia GeForce RTX 4090? Kaufberatung

Welches Netzteil für die Nvidia GeForce RTX 4090? RTX 4090 und be quiet! Straight Power 11
(Bild: Montage PCBC/FB)

Die Nvidia GeForce RTX 4090 ist die neue schnellste Grafikkarte. Doch auch der Stromverbrauch steigt. Welches Netzteil braucht die RTX 4090?

Die RTX 4090 und der 600 Watt-Stecker

Es ist soweit: am 11. Oktober, dem Ada Lovelace-Tag, brachte Nvidia die neue RTX 4000-Generation auf den Markt. Die neue Generation wird derzeit von der RTX 4090 als Flaggschiff angeführt und bringt mit exorbitant mehr Transistoren auf TSMC N4-Basis und Features wie DLSS 3 einen gewaltigen Leistungssprung. Um durchschnittlich 73% hängt die RTX 4090 ihre direkte Vorgängerin, die RTX 3090, ab. In Raytracing-Spielen liegt der Unterschied im Schnitt sogar bei 79%.

Lange vor dem Release war ein anderes Thema aber bereits in aller Munde: der extrem gesteigerte Stromverbrauch. Die RTX 4090 kommt nämlich erstmals mit einem 12VHPWR-Anschluss. Dieser wurde mit dem ATX 3.0-Standard von Intel vorgestellt und ist allem für PCIe 5.0-Grafikkarten gedacht. Neben den 12 stromtragenden Pins gibt es vier Daten-Pins. Diese ermöglichen dem Netzteil, das eigene Power-Limit an die Grafikkarte zurückzumelden. Hauptfeature ist allerdings die gesteigerte Leistung: der neue 12VHPWR-Stecker liefert bis zu 600 Watt, während die davor üblichen 6- und 8-Pin-Anschlüsse nur 75 bzw. 150 Watt liefern konnten.

ATX 3.0 12VHPWR Stecker für die Nvidia GeForce RTX 4090
Der neue 12VHPWR-Stecker des ATX 3.0-Standards. (Bild: via Gamestar)

Entsprechend groß war die Sorge, dass sich Nvidia die Mehrleistung größtenteils über den Stromverbrauch erkauft. In Zeiten der Energiekrise ist das ein durchaus berechtigter Grund, doch keine Grafikkarte aus der neuen Serie zu kaufen. Auch die ersten Unboxings sorgten für Aufsehen: der Adapter auf den neuen 12-Pin-Anschluss fasst gleich vier reguläre 8-Pin-Anschlüsse des Netzteils – addiert also 600 Watt.

Überraschung: die RTX 4090 ist sehr energieeffizient

Doch es kam völlig anders: trotz aller Unkenrufe ist die RTX 4090 überraschend effizient. Mit 450 Watt TDP ist die mögliche Stromaufnahme zwar höher als bei der RTX 3090 (und gleich hoch wie bei der RTX 3090 Ti). In Games erreicht das neue Spitzenmodell jedoch niedrigere Werte. Der Verbrauch liegt in WQHD im Schnitt nur bei gut 321 Watt, in UHD liegt die RTX 4090 bei gut 371 Watt. Rechnet man die FPS gegen, erreicht man so einen bis zu 62% besseren FPS pro Watt-Wert als bei der RTX 3090. Rechnet man DLSS 3 dazu, steigt der FPS pro Watt-Wert sogar noch um ein ordentliches Stück an.

Es zeigt sich also: für den trotzdem noch recht hohen Stromverbrauch liefert die RTX 4090 auch angemessen hohe Performance. Im Vergleich zur Vorgeneration RTX 3090 ist der Vorteil am beeindruckendsten. Doch auch die dritte DLSS-Generation reißt die Performance noch einmal in die Höhe.

Welches Netzteil braucht die RTX 4090?

Die Leistungsaufnahme der RTX 4090 ist also gegenüber der Vorgängerin zwar gestiegen, aber nicht exorbitant hoch, wie die Leaks vermuten ließen. Trotzdem empfiehlt Nvidia nun mindestens ein 850 Watt-Netzteil und entsprechend mindestens drei 8 Pin-Anschlüsse, um die RTX 4090 sicher und ohne Ausfälle zu betreiben. Wie hoch der Stromverbrauch tatsächlich ist, hängt dabei vor allem von den Workloads, aber auch vom restlichen System ab. Unsere Empfehlung bleibt dabei aber auch: 850 Watt sollten es mindestens sein, um auch Leistungsspitzen abdecken zu können. Die ersten Tests zeigen auch: wer Creator-Workloads wie Videorendering oder CAD auf der RTX 4090 laufen lassen möchte, muss mit einem höheren Stromverbrauch von bis zu 450 Watt rechnen. Wer zusätzlich noch stromhungrige Komponenten wie einen AMD Ryzen 9 7950X im System hat oder sich an Overclocking versucht, sollte über ein 1000 Watt-Netzteil nachdenken.

Zusätzlich beherrscht die RTX 4090 auch noch einen 600 Watt-Modus. Dieser lässt sich aber nur mit einem entsprechend potenten Netzteil freischalten. Die Founders Edition muss über den 12VHPWR-Anschluss ein entsprechendes Power-Limit vom Netzteil kommuniziert bekommen. Da es noch keine ATX 3.0-Netzteile gibt kann der beigelegte Adapter auch erkennen, ob alle vier 8-Pin-Anschlüsse eingesteckt sind und Strom liefern. In diesem Modus sollte man auf jeden Fall ein 1000 Watt-Netzteil oder höher wählen. In den folgenden Absätzen erläutern wir nun, welche Mindestkriterien man beachten sollte. Zusätzlich geben wir einige Empfehlungen zu guten und genug leistungsstarken Netzteilen ab.

Netzteil: darauf muss man achten

Generelle Kriterien: das Mindestmaß bei Netzteilen für die RTX 4090

Wie eingangs erwähnt gibt es bei der RTX 4090, anders als bei früheren Grafikkarten, bereits einen Sicherheitsmechanismus fürs Netzteil. Der 12VHPWR-Stecker ist auch an allen Custom-Modellen vorhanden und kann erkennen, ob genug Leistung zur Verfügung steht. Sobald ATX 3.0-Netzteile in der breiten Masse verfügbar sind, sollten auch die Netzteil-Defekte stark zurückgehen. Bis dahin erkennen die Adapter auf 8-Pin-Anschlüsse aber ebenfalls, ob genug Saft vorhanden ist. Nvidia kann damit praktisch auch die eigene Empfehlung von 850 Watt beim Netzteil „erzwingen“. Die erste Größe, nach der man sich beim Netzteil für die RTX 4090 also richten sollte, ist die Leistung von mindestens 850 Watt.

Doch 850 Watt-Netzteil ist nicht gleich 850 Watt-Netzteil. So gibt es schon ab 47 Euro Netzteile mit 850 Watt Leistung, die man aber auf gar keinen Fall für die Versorgung seiner neuen 2000 Euro-Grafikkarte verwenden sollte. Ein guter erster Indikator kann die Effizienz-Stufe sein, die von fast allen Netzteil-Herstellern mit 80 PLUS-Zertifikaten nachgewiesen wird. Die Level reichen dabei von Standard bis Titanium und stehen für folgenden Wirkungsgrad bei verschiedenen Last-Szenarien:

Je höher der Wirkungsgrad, umso höherwertig müssen auch die verbauten Komponenten sein. Das sagt zwar noch nichts über die Schutzschaltungen, sehr wohl aber etwas über die Langlebigkeit aus. Unsere Empfehlung: für die RTX 4090 sollte man mindestens ein Netzteil mit 80 PLUS Gold-Zertifikat wählen, um lange Freude daran zu habe. Der zweite Blick sollte zu den Anschlüssen gehen. Mindestens drei 8-Pin-PCIe-Anschlüsse sind notwendig, um das neue Flaggschiff von Nvidia überhaupt betreiben zu können. Beim Design der stromführenden Schienen gibt es ebenfalls Unterschiede. Günstigere Single-Rail-Netzteile lassen die gesamte Stromaufnahme an einem Anschluss zu und sind auch nur einmal abgesichert. Multi-Rail-Netzteile sind zwar teurer, haben für jeden Anschluss aber eine eigene Sicherung. Beide Netzteilarten taugen für die RTX 4090, hochwertiger sind in der Regel Multi-Rail-Netzteile.

Netzteile mit dem neuen 12 Pin-Stecker

Erst vor kurzem hat Intel mit ATX 3.0 einen neuen Netzteil-Standard veröffentlicht, der von Haus aus bereits den neuen 12VHPWR-Stecker vorsieht. Der Stecker ist dabei immer gleich, allerdings reicht die mögliche Leistungsaufnahme von minimal 150 bis maximal 600 Watt. Intel empfiehlt, die Werte pro Netzteil direkt auf die Stecker aufzudrucken, um Probleme zu vermeiden. Zusätzlich kommuniziert das Netzteil aber automatisch mit der Grafikkarte, wie viel Leistung es zur Verfügung stellen kann. Bis ATX 3.0-Netzteile in der Breite angekommen sind wird es wohl noch etwas dauern. Praktisch alle großen Hersteller planen aber bereits damit.

Thermaltake hat bereits mehrere Modelle der Toughpower GF3-Serie gelistet, die mit 850 Watt, 1000 Watt und 1.650 Watt auch für die RTX 4090 geeignet sind. Auch MSI hat mittlerweile mit dem MSI MPG A1000G und dem MSI MEG Ai1300P zwei Modelle nach dem ATX 3.0-Standard im Programm. Andere Hersteller legen von Haus aus zu ihren noch aktuellen Netzteilen schon 12VHPWR-Kabel bei. Diesen Weg geht derzeit Asus mit der ROG Thor Platinum II-Serie. Die neuen ROG Loki SFX-Netzteile sind direkt kompatibel und besitzen auch schon den neuen Stecker. be quiet! hat ein Adapterkabel auf den Markt gebracht, das zu den Serien Dark Power 12, Straight Power 11 und Pure Power 11 kompatibel ist. Der Adapter kostet 20 Euro und ist bereits erhältlich. Eigentlich keine ATX 3.0-Netzteile, aber bereits mit dem neuen Stecker ausgestattet, sind die Netzteile von Seasonic. Die Modelle Seasonic Prime TX-1300, Prime TX-1600 und das Prime PX-1600 kommen bereits mit passenden Adapterkabeln im Lieferumfang.

Unsere Netzteil-Empfehlungen für die RTX 4090

Wer nicht auf die neuen ATX 3.0-Netzteile warten möchte oder kann, hat bereits jetzt eine große Auswahl an „klassischen“ Netzteilen. Diese können die RTX 4090 problemlos mit Strom versorgen, brauchen allerdings einen Adapter. Da es de facto keine Verbreitung von ATX 3.0-Netzteilen gibt, legen Nvidia selbst und auch alle Boardpartner Adapter auf normale 8-Pin-Anschlüsse bei. Mit diesem Adapter kann es zwar zu Problemen kommen, in diesem Artikel beschreiben wir aber, wie man die RTX 4090 trotzdem sicher anschließt. Nach unseren eigenen Vorgaben haben wir folgend Netzteile herausgesucht, die problemlos den Ansprüchen der RTX 4090 standhalten.

Solider Einstieg: be quiet! Straigt Power 11 850 Watt und Alternativen

Den Anfang macht in unserer Liste das be quiet! Straigt Power 11 mit 850 Watt. Mit vier 12 Volt-Schienen ist das Netzteil ein Multi-Rail-Netzteil und bereits von hochwertiger, erprobter Natur. Der deutsche Hersteller be quiet! legt dabei neben hohen Sicherheitsstandards vor allem auf einen möglichst leisen Betrieb wert. Dafür sorgt ein 135 Millimeter großer Silent Wings 3-Lüfter. Aber auch das kabellose Design im Inneren sorgt für einen besseren Airflow, bessere Kühlung und damit niedrige Lautstärke. Das 80 PLUS Gold-Zertifikat attestiert auch eine gute Effizienz. Vergeblich sucht man an diesem Netzteil allerdings RGB-Schnickschnack oder Steuermöglichkeiten. Kabelseitig gibt es vier 8 Pin-Anschlüsse, auch zum neuen Adapter ist das Straight Power 11 kompatibel. Für uns ist es für eine mit 450 Watt betriebene RTX 4090 dennoch der perfekte Einstieg und mit 140 Euro auch verhältnismäßig günstig, ohne auf Qualität zu verzichten. Wer das Power-Limit auf 600 Watt stellen und OC betreiben möchte, sollte jedoch besser zur Variante mit 1000 Watt greifen, die 176 Euro kostet. Nur ein paar Euro mehr kostet außerdem die Platinum-Variante mit 1000 Watt. Mit dem nativen 12VHPWR-Kabel von be quiet! entfällt auch der klobige Adapter von Nvidia.

Gleichwertige Alternativen zum be quiet! Straight Power 11 gibt es einige. Ein paar Euro günstiger ist das SilverStone Decathlon DA850, was vermutlich am Single Rail-Design liegt. Sonst ist das Netzteil aber durchaus als gleichwertig anzusehen. Ein weiterer Multi Rail-Vertreter ist hingegen das MSI MPG A850GF, welcher aber ebenfalls mit einem günstigeren Preis als das Straight Power 11 punkten kann. Immer eine Empfehlung wert ist auch das ähnlich teure Seasonic Focus GX 850W, das es mit Aufpreis auch als Platinum-Variante gibt.

Für Übertakter: Platinum-Netzteile ab 1.000 Watt

Wer sich dann doch ans 600 Watt-Limit oder ans Übertakten der RTX 4090 und anderer Komponenten wagen will, sollte auf ein 1.000 Watt-Netzteil setzen. In dieser Klasse gibt es viele 80 PLUS Gold-Netzteile, der Aufpreis für 80 PLUS Platinum-Varianten ist aber sehr gering. Deshalb orientiert sich unsere Empfehlung in dieser Klasse auch am 80 PLUS Platinum-Siegel. Hier gibt es gleich mehrere gleichwertige Ableger. Ein absoluter und erprobter Klassiker ist auch in dieser Klasse das be quiet! Straight Power 11 Platinum. Es setzt auf die gleichen Kerneigenschaften wie der kleine Bruder, kommt aber mit mehr Leistung und Platinum-Zertifizierung. Der Preis von gut 182 Euro kann sich ebenfalls sehen lassen. Auch hier ist die direkte Kabelverbindung per be quiet!-Zusatzkabel besser als der mitgelieferte Adapter.

Etwas teurer, aber als sehr zuverlässig erwiesen hat sich die Corsair HX-Serie. Das Corsair HX1000 kommt mit vollmodularem Kabelmanagement, semi-passivem Betrieb und einer Besonderheit bei den 12 Volt-Schienen: diese lassen sich von Single- auf Multi-Rail umschalten. Der Preis liegt aktuell bei gut 215 Euro. Wem selbst 1.000 Watt zu wenig sind, dem sei noch das be quiet! Straight Power 11 Platinum mit 1.200 Watt Leistung ans Herz gelegt, das aktuell zu einem Preis rund um 210 Euro über die virtuelle Ladentheke geht.

Königsklasse: >1.000 Watt, 80 PLUS Titanium, Displays, RGB und mehr

Für die Menschen, die für ihre neue, teure RTX 4090 auch nur das Beste vom Besten wollen, ist die Königsklasse der Netzteile gedacht. In dieser Kategorie herrschen zwei wesentliche Merkmale vor: die 80 PLUS-Zertifizierung liegt mindestens bei Platinum, wenn nicht Titanium, und die Leistung liegt eigentlich immer über 1.000 Watt. Und wieder macht den Anfang be quiet! mit dem Dark Power 12. Das Netzteil setzt wie von be quiet! gewohnt vor allem auf ein minimalistisches Design und möglichst leisen Betrieb bei gleichzeitig guter Kühlung. Die 80 PLUS-Zertifizierung ist mit Titanium schon auf der höchsten Stufe angelangt. Das lässt sich be quiet! gut bezahlen: das Dark Power 12 mit 1000 Watt kostet bereits gut 260 Euro. Darüber gibt es noch die Dark Power Pro 12-Modelle, die auf eine volldigitale Steuerung setzen. Mit 1.200 und 1.500 Watt sind sie bestens für vermutlich sogar eine zweite RTX 4090 gerüstet. Günstig sind sie aber nicht: mit 339 Euro für 1.200 und 379 Euro für 1.500 Watt zahlt man ein ordentliches Sümmchen nur fürs Netzteil.

Verglichen mit anderen Herstellern ist das aber noch günstig: Seasonic verlangt für das Seasonic Prime TX-1000 derzeit gut 295 Euro, liefert dafür aber auch ein Highend-Netzteil mit 80 PLUS Titanium-Zertifizierung. Für 1.300 Watt mit Titanium-Zertifikat legt man bei Seasonic bereits 423 Euro auf den Tisch, für 1.600 Watt sogar 525 Euro. Ander Hersteller in dieser Klasse grenzen sich vor allem mit Optik ab: besonders Asus hat mit den ROG Thor-Netzteilen ein kleines Monopol. Das Asus ROG Thor Platinum II mit 1.200 Watt hat so zwar „nur“ ein 80 PLUS Platinum-Zertifikat, trumpft aber mit eingebautem OLED-Display, RGB-Beleuchtung und generell schickem Design auf, das man definitiv nicht verstecken muss. Der Preis ist mit 440 Euro für 1.200 Watt aber vergleichsweise hoch. Auch das 1.000 Watt-Modell kostet bereits 360 Euro. Wer Wert auf die Optik legt oder einfach ein Asus-Fan ist und zur Asus ROG Strix GeForce RTX 4090 das passende Netzteil möchte, kann hier dennoch bedenkenlos zugreifen. Technisch basieren die Netzteile übrigens auf den Seasonic Prime PX-Modellen.

Fazit: Netzteile für die RTX 4090 müssen nicht teuer sein – können aber

Mit der Nvidia GeForce RTX 4090 stoßen Gamer erstmals in gleich mehrere neue Gefilde vor. Einerseits ist sie die erste Grafikkarte nach dem neuen ATX 3.0-Anschluss und kommt daher mit dem neuen 12VHPWR-Stecker. Andererseits ist die mögliche Stromaufnahme deutlich höher. Im Normalbetrieb stehen schnell 300 Watt und mehr auf dem Zähler. Wer übertaktet und optimiert erreicht aber auch bis zu 600 Watt. All das sollte man auch bei der Wahl des Netzteils beachten.

Doch erste Tests und unsere Analyse zeigen: nicht jeder muss 300 Euro für eine 1.200 Watt-Netzteil in die Hand nehmen. Wer die RTX 4090 ohne Übertaktung auf dem vorgesehenen 450 Watt-Level betreibt, kommt mit einem 850 Watt-Netzteil gut über die Runden. Sehr gute Qualität von be quiet! gibt es schon ab 140 Euro. Effizientere Netzteile mit 80 PLUS Platinum-Zertifizierung und 1.000 Watt Leistung sichern dann auch den 600 Watt-Modus problemlos ab. Hier ist man ab gut 182 Euro dabei. Wer sich den klobigen Adapter sparen möchte, sollte sich das gut 20 Euro günstige Zusatzkabel von be quiet! auch anschauen.

Alles darüber ist dann nur mehr für eine recht spitze Zielgruppe relevant. Wer hohen Wert auf noch bessere Effizienz und 1.200 Watt legt, gibt schnell 260 Euro und mehr aus, erhält aber auch höchste Qualität. Wem darüber hinaus noch RGB und andere Spielereien wichtig sind, der ist beim Asus ROG Thor II Platinum am besten aufgehoben, zahlt aber auch einen ordentlichen Aufpreis dafür. Alles in allem sind aber weder RGB noch OLED-Display oder höchste technische Meisterleistung nötig, um die RTX 4090 stabil und zuverlässig mit Strom zu versorgen – es reichen bereits 850 Watt für 140 Euro.

Über Florian Berger 71 Artikel
Florian Berger ist Autor bei PC Builder's Club. Durch sein Technikinteresse stieß er Ende 2019 zum kleinen Team dazu und kümmert sich seitdem um Verwaltung, Lektorat und viele Recherchen und Features.

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