Nvidia launcht GTX 1650 für 149 US-Dollar UVP

Nvidia GeForce GTX 1650 Leak
(Bild: via Twitter/Andreas Schilling)

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Heute geht die Nvidia-Einstiegsgrafikkarte GTX 1650 in den Verkauf. Sie tritt das Erbe der GTX 1050 Ti an und matcht sich mit der Radeon RX 570 von AMD.

GTX 1650 heißt die schwächste Turing-GPU

Mit der GTX 16-Serie ist Nvidia ein wahres Meisterstück gelungen. Die Grafikkartenserie basiert zwar auf der Turing-Architektur, die Ableger GTX 1660 und 1660 Ti haben jedoch keine Turing-Hardware in Form von Tensor- und RT-Kernen verbaut. Das spart enorm Kosten, die Vorteile der Architektur bleiben jedoch. So ist die Effizienz weiterhin ungeschlagen gut. Die GTX 1660 beispielsweise begnügt sich mit einer TDP von 120 Watt, erreicht aber durchaus die Leistung der RX 590, welche auf 220 Watt TDP spezifiziert ist. Auch die Preise sind ein gutes Argument für die GTX 16-Serie. Für derzeit gut 250 Euro erhält man eine GTX 1660 Ti, die besser performt als die GTX 1070 der Pascal-Serie und es sogar mit der RX Vega 56 aufnehmen kann.

Nach der GTX 1660 Ti und GTX 1660 fehlte nur mehr eine Einsteigergrafikkarte. Die heute erschienene GTX 1650 ist ein Vertreter genau dieser Klasse und löst die GTX 1050 Ti ab. Nvidia selbst stapelt lieber etwas tief und bewirbt die GTX 1650 mit 70 Prozent Mehrleistung gegenüber der GTX 1050. Die Grafikkarte spielt jedoch in einer anderen Liga, der „echte“ Vorgänger ist weiterhin die GTX 1050 Ti. Das zeigen auch die technischen Daten.

896 CUDA-Kerne takten auf bis zu 1665 MHz

Die GTX 1650 kommt mit deutlich mehr Shadereinheiten als der Vorgänger. So hat die GTX 1050 Ti nur 768 CUDA-Shader, während die 1650 m it 896 Shadern aufwarten kann. Auch der Takt ist deutlich höher. So taktet die GTX 1650 auf 1.485 MHz in der Basis und 1.665 MHz im Boost. Es handelt sich dabei um die Referenzangaben, wie immer wird es eine große Auswahl an übertakteten Partnerkarten geben. Beim Speicher hingegen ähnelt die neue Grafikkarte dem Vorgänger deutlich. So sind weiterhin vier Gigabyte GDDR5-Speicher verbaut. Dieser ist mit einem 128 Bit-Interface angebunden.

Die technischen Daten zeigen sehr deutlich den großen Abstand zur GTX 1660. Diese hat mit 1.408 Shadereinheiten ganze 57 Prozent mehr Shader. Obendrauf kommen noch 50 Prozent mehr Speicher, der über ein deutlich schnelleres 192 Bit-Interface angebunden ist. Gegen die GTX 1660 tritt die GTX 1650 aber auch nicht an. Die hauptsächlichen Gegner werden wohl die RX 570 und eventuell sogar noch die RX 580 4 GB. Mit einem UVP-Preis von 149 US-Dollar könnte sie es allerdings schwer haben, da bereits die 8 Gigabyte-Version der RX 580 für gut 169 Euro zu haben ist.

Noch keine Tests möglich

Für gewöhnlich hätten wir an dieser Stelle jetzt noch eine Zusammenfassung der ersten Testergebnisse präsentiert. Nvidia hat allerdings trotz vorhandener Testsamples keinen Vorab-Grafiktreiber herausgegeben. Dieser soll ebenfalls heute starten, entsprechend dürften die ersten Testergebnisse in den nächsten Tagen eintrudeln. Wir halten euch auf dem Laufenden. Wer nicht warten möchte, kann die ersten Modelle der GTX 1650 bereits bei Caseking oder Alternate bestellen.

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Florian Maislinger is author and founder of PC Builder's Club. As a skilled IT engineer, he is very familiar with computers and hardware and has been a technology lover since childhood. He is mainly responsible for the news and our social media channels.

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