GTX 1650: technische Daten geleakt, 4 Gigabyte GDDR5-Speicher bestätigt

Nvidia GeForce GTX 1650 Leak
(Bild: via Twitter/Andreas Schilling)

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Nvidia erweitert die Mittel- und Einsteigerklasse um zwei weitere Modelle. Jetzt sind technische Daten und Marketingmaterial der GTX 1650 geleakt.

Die GTX 1650 wird voraussichtlich die kleinste Turing-GPU

Mit der Turing-Generation hat Nvidia die Leistungsskala etwas abgeändert und vor allem bei den stärksten Grafikkarten mit dem Launch begonnen. So starteten im August bzw. Dezember letzten Jahres die RTX 2080 Ti und RTX 2080 als vorerst stärkste Turing-GPUs für horrend hohe Preise. Danach folgten die RTX 2070 und später die RTX 2060. Vor kurzem hat Nvidia dann auch endlich den Mainstreammarkt bedient und die GTX 1660 Ti gelauncht. Die Grafikkarte kommt zwar mit Turing-Architektur, verzichtet aber auf die mit Turing erstmals eingeführten Features Raytracing und DLSS. Dadurch entfallen auch die speziellen Tensor- und RT-Kerne, was die Grafikkarte billiger machen soll.

Die GTX 1660 Ti ist auf dem Leistungsniveau der GTX 1070 schon deutlich näher am Mainstream positioniert. Darunter fehlen allerdings noch kleinere Grafikkarten, die auch für Einsteiger geeignet sind. Dafür sollen in den nächsten beiden Monaten die GTX 1660 und die GTX 1650 starten. Die GTX 1650 soll dabei das kleinste Modell der Turing-Serie sein, womit Nvidia den Umstieg auf die neue Generation vollkommen abgeschlossen hätte. Jetzt sind erstmals technische Details und Marketingmaterial der kleinsten Turing-GPU geleakt.

GTX 1650 kommt mit 4 Gigabyte GDDR5-Speicher

Bereits im Vorfeld des GTX 1660 Ti-Launchs wurde gemunkelt, dass die 16er-Serie der Turing-Generation auch auf anderen Speicher setzen könnte, um die Kosten unten zu halten. Turing setzt ja erstmals auf GDDR6, welcher vor allem im Vergleich zu GDDR5 deutlich teurer, aber auch schneller ist. Die GTX 1660 Ti kam dann trotzdem mit 6 Gigabyte GDDR6-Speicher auf den Markt, der allerdings langsamer getaktet ist als der Speicher der RTX-Grafikkarten.

Bei der GTX 1660 und GTX 1650 könnte jetzt aber zur weiteren Kostenoptimierung GDDR5-Speicher zum Einsatz kommen. Das bestätigt jetzt auch erstmals ein Leak, der von TUM APISAK stammt. Der Thailänder hat einen Screenshot eines 3DMark-Eintrags gepostet, in dem die GTX 1650 scheinbar in einem Notebook zum Einsatz kommt. Die Speicherkapazität wird mit 4.096 Megabyte, also 4 Gigabyte, angegeben. Der Bustakt ist für GDDR6-Speicher allerdings zu gering, weshalb es sich um GDDR5-Speicher handeln muss. Mit einem 128 Bit-Interface und 2.000 MHz Speichertakt erreicht die Grafikkarte eine Speicherbandbreite von 128 GB/s. Die Grafikkarte selbst taktet auf 1.395 MHz Basistakt.


Marketingmaterial geleakt

Auch erstes Marketingmaterial zur GTX 1650 gibt es bereits. Der Hardwareluxx-Autor Andreas Schilling hat auf Twitter die ersten Designelemente der Grafikkarte gepostet. Diese Designelemente finden sich auf jeder Verpackung der Boardpartner-Grafikkarten. Schilling hat dies auch bei anderen Grafikkarten bereits getan und lag richtig, weshalb dies auch die generelle Existenz einer GTX 1650 bestätigt. Lang kann es also nicht mehr dauern, bis die Grafikkarte auf den Markt kommt.

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Florian Maislinger ist Autor und Gründer von PC Builder's Club. Als gelernter IT-Engineer ist er bestens mit Computern und Hardware vertraut und seit Kindesbeinen an ein Technikliebhaber wie er im Buche steht. Er ist hauptsächlich für die News und unsere Social Media-Kanäle verantwortlich.

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