Battlefield 5: Raytracing-Leistung soll durch Update um 50 Prozent steigen

Battlefield V Battlefield 5
(Bild: EA)

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Battlefield 5 ist eines der Spiele, dass die Raytracing-Hardware der Nvidia Turing-GPUs nutzt. Mit einem Update soll die Leistung um 50 Prozent steigen.

Raytracing: gut oder noch unausgereift?

Mit der Turing-Generation und den Grafikkarten RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 hat Nvidia ein neues Feature in den Gaming-Markt eingeführt. Durch zusätzliche Tensor- und RT-Cores ermöglicht Turing Echtzeit-Raytracing erstmals auch in Spielen. Die Bilder erscheinen durch die Strahlen-Technik noch realistischer. Der große Nachteil von Raytracing ist jedoch, dass es die Spieler im Bezug auf die Auflösung quasi wieder um einige Jahre zurückwirft. So ist Battlefield 5 mit aktivierten Raytracing-Effekten mit einer 1.300 Euro teuren RTX 2080 Ti nur auf Full HD und 60 FPS spielbar. Ohne Raytracing sind deutlich mehr FPS auch auf UHD-Auflösung möglich. Durch ein Update soll die Raytracing-Leistung jetzt jedoch um bis zu 50 Prozent steigen.

RTX 2080 Ti schafft nun WQHD mit 60 FPS


Das Entwicklerstudio Dice und Nvidia hatten schon beim Release versprochen, auch an der Raytracing-Technik weiter zu arbeiten und laufend Updates zu veröffentlichen. Sowohl für den GeForce-Treiber, als auch dem Spiel selbst gibt es bald ein Update. In den Release-Notes der GeForce-Treiber 417.22 WHQL stehen interessante Details zur Raytracing-Leistung drinnen. So soll Battlefield 5 mit dem Spiel-Update „Tides of War Chapter 1: Overture“ nun deutlich schneller laufen. Die RTX 2080 Ti schaffe nun mit aktivierten Raytraced Reflections auf Ultra-Qualität mehr als 60 FPS bei WQHD-Auflösung (2.560×1.440 Pixel). Die RTX 2080 soll bei der gleichen Auflösung und mittlerer Raytraced Reflections-Qualität ebenfalls auf über 60 FPS kommen. Mit mittlerer Raytraced Reflections-Qualität und Full HD-Auflösung soll nun auch die RTX 2070 über 60 FPS schaffen.

Auch einige weitere Optimierungen rund um Raytracing soll es geben. So soll beispielsweise Laub und Vegetation in Verbindung mit Raytracing nun kein Problem mehr darstellen. Diese Komponenten haben bei aktiviertem Raytracing immer wieder für Leistungseinbrüche gesorgt. Wie stark die Leistung tatsächlich gestiegen ist, müssen erst Tests mit dem Update und dem Treiber zeigen. Beide sollen am 4.12. erscheinen.


1 Kommentar

  1. Auch wenn dies eine für Raytarcing interessierte Anwender eine positive nachricht ist, sollte Nvidia lieber einen „Treiber“ liefern der den Preis der RTX Karten senkt… :/

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