UltraGear: LG bringt Monitore mit 34 Zoll, 120 & 144 Hz und Freesync 2/G-Sync

LG UltraGear
(Bild: LG)

LG hat zur IFA zwei Monitore der neuen UltraGear-Serie vorgestellt. Diese setzen auf UQWHD (3.440×1.440 Pixel), 120 oder 144 Hz und G-Sync bzw. Freesync 2.

UltraGear: LG startet neue Serie mit zwei breiten Curved-Monitoren

LG hat auf der IFA gleich mehrere Produkte neu vorgestellt. Dabei stechen vor allem die beiden neuen UltraGear-Monitore hervor. Der 34GK950G ist dabei vom Displayhersteller besondes in den Fokus gerückt worden. Der neue Monitor bietet ein 34 Zoll großes Ultrawide-Panel mit UWQHD-Auflösung von 3.440×1.440 Pixeln und damit einem Verhältnis von 21:9. Dabei zielt LG besonders auf Gamer ab. Der Monitor bietet nämlich auch eine Refreshrate von 120 Hz und Unterstützung für G-Sync. Auch ein zweites Modell der UltraGear-Serie gibt es bereits. Der 34GK950F ist das Schwestermodell des 34GK950G und scheint das eigentliche Flaggschiff zu sein. So bietet es native 144 Hz Refreshrate, eine 10 Bit-Farbtiefe und die DisplayHDR 400-Zertifizierung. Einzig der Synchronisierungsstandard ist ein anderer. So kommt statt G-Sync AMDs Freesync 2 zum Einsatz.

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Generell bietet das Freesync 2-Modell einige Vorteile gegenüber dem Modell mit G-Sync. So kommt im 34GK950F ein LG-Panel mit nativer Unterstützung von 144 Hz zum Einsatz, während das G-Sync-Modell nur eine Abwandlung davon erhält. Das G-Sync-Modul liefert aber leider nur 120 Hz per Übertaktung und standardmäßig nur 100 Hz Refreshrate. Dem Modul fallen wohl auch Standards wie DisplayHDR 400 und die 10 Bit-Farbtiefe zum Opfer. Bei der Reaktionszeit von 5 ms GTG und dem Kontrast von 1.000:1 sind die Bildschirme wieder gleich. Als Anschlüsse gibt es beim G-Sync-Modell einmal HDMI 2.0 und einmal DisplayPort 1.2, das Freesync 2-Modell bekommt zweimal HDMI 2.0 und einmal DisplayPort 1.4 spendiert. Beide haben zudem einen USB 3.0-Hub mit zwei Anschlüssen eingebaut und sind höhenverstell- dreh- sowie neigbar.

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Nano-IPS für mehr Farbe, Sphere Lightning für die Umgebungsbeleuchtung


Darüber hinaus bewirbt LG die neuen Monitore mit einer Technologie namens „Nano-IPS“. Es handelt sich dabei um eine Beschichtung mit Nanopartikeln des W-LED-Backlights. Das soll für einen deutlich größeren Farbraum sorgen. So unterstützen die UltraGear-Monitore den DCI-P3-Farbraum mit 98 Prozent, während der sRGB-Farbraum mit 135 Prozent abgedeckt sein soll. LG schlägt damit in die gleiche Kerbe wie Samsung mit seinen QLED-Bildschirmen.

LG versucht beim G-Sync-Modell wohl die etwas niedrigere Refreshrate mit anderen Dingen zu kompensieren. So erhält nur das G-Sync-Modell einen auffälligen LED-Ring auf der Rückseite, welcher Sphere Lighting heißt und für eine „stimmungsvolle Beleuchtung“ sorgen soll. Dabei kommen sechs Farben und wohl eine Steuerungssoftware zum Einsatz. Über ein Drehrad am unteren Rahmen des Bildschirms kann die Beleuchtung ebenfalls eingestellt werden. Einerseits ist die Helligkeit steuerbar, andererseits der Modus. Beim Freesync 2-Modell kommt nur ein roter Ring zum Einsatz.

Auch die Preise sind unterschiedlich. Während der LG UltraGear 34GK950G 1.399 Euro kosten soll, kommt der LG UltraGear 34GK950F für 1.199 Euro auf den Markt. Einen Termin für den Markstart gibt es noch nicht. Beide Modelle sind jedoch bereits im Handel gelistet. Eine Markteinführng dieses Jahr ist damit wahrscheinlich.


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