i9-9900K: Intel bestätigt verlötete Core i-9000-Prozessoren

Intel Core i9-9900K
Ein Mockup eines möglichen Brandings für die 9. Generation. (Bild: wccftech)

Präsentationsfolien von Intel bestätigen, was wir vor einiger Zeit geleakt haben. Einige der neuen Core i-9000-Prozessoren inklusive i9-9900K sind verlötet.

Coffee Lake-Refresh mit Achtkernern im Anflug

Lange wird es nicht mehr dauern, dann launcht Intel seine neue Generation mit Mainstream-Prozessoren. Das besondere daran ist ein schon länger kolportierter Achtkerner mit dem Namen Core i9-9900K. Damit hat Intel innerhalb eines Jahres die Anzahl der Kerne gleich um 100 Prozent gesteigert. Auslöser dafür war der Erfolg von Ryzen mit günstigen und flotten Achtkernern. Den Anfang machen das neue Flaggschiff i9-9900K, welches erstmals in der Mainstreamserie mit dem i9-Emblem daherkommt, der i7-9700K und der i5-9600K. Dabei ändert Intel das Portfolio im Bezug auf die Kerne und schaut sich noch etwas von AMD ab: das Heatspreader-Material.

Prozessoren verlötet, technische Daten bestätigt


Das zeigen jetzt Präsentationsfolien, die der Website Videocardz zugespielt wurden. Bereits vor gut einem Monat haben wir darüber berichtet, dass Intel verlötete CPUs auf den Markt bringt. Mit den Präsentationsfolien bestätigt sich unser Leak ein weiteres Mal. In den Folien nennt das Unternehmen konkret ein sogenanntes Solder Thermal Interface Material (STIM), also ein Lot-Material für thermische Oberflächen. Nebensatz: Nicht auf allen Prozessoren verfügbar. Aus älteren Leaks geht jedoch hervor, dass zumindest die beiden Achtkerner i9-9900K und i7-9700K mit dem Heatspreader verlötet sein sollen.

Auch weitere technische Details bestätigt Intel durch das Dokument. So bestätigt sich ein weiteres Mal die Tatsache, dass der Core i7 dieses mal ohne Hyperthreading kommt – ebenfalls eine Neuerung für Intel. Alle drei kommenden Prozessoren haben eine TDP von 95 Watt und supporten 40 PCIe-Lanes. Der Cache beträgt 16 Megabyte für den i9-9900K, 12 Megabyte für den i7-9700K und 9 Megabyte für den i5-9600K. In dieser Generation supportet Intel scheinbar auch offiziell DDR4-2666. Der Basistakt des i9 und des i7 beträgt 3,6 GHz, während der i5 auf 3,7 GHz kommt. Auch hier scheinen die Leaks zu stimmen, genau wie beim Turbo-Takt auf einem Kern. Der i9-9900K erreicht demnach 5 GHz, während der i7-9700K 4,9 und der i5-9600K 4,6 GHz erreichen. Durch die Prozessoren in Verbindung mit einem Z390-Mainboard soll auch endlich USB 3.1 Gen2 und WLAN-AC integriert sein. Auch die Kompatibilität zur vorhandenen 300er-Serie der Mainboards bestätigt Intel auf den Folien.

Launch im September oder Oktober?

Die Folien scheinen noch nicht ganz fertig zu sein. So finden sich auf einer Folie statt konkreter Werte zur Verbesserung gegenüber der Vorgeneration lediglich zwei rote X. Auch in einer Fußnote findet sich scheinbar eher eine Anmerkung, die noch ausgetauscht werden soll. Dabei wird scheinbar der September anvisiert. Es handelt sich bei der Textzeile entweder um den Zeitpunkt des intensiven Testens oder auch direkt um einen geplanten Launch. Wir halten es daher für wahrscheinlich, dass Intel die Prozessoren Ende September oder Anfang Oktober auf den Markt bringt.


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