In vielen WQHD-Monitoren steckt angeblich ein UHD-Display

Dell U2518D WQHD
Der Dell U2518D, einer der beliebtesten WQHD-Monitore. (Bild: Dell)

Aus Herstellerkreisen soll bekannt geworden sein, dass zunehmend Hersteller UHD-Display per Firmware auf WQHD beschneiden. Das spare Produktionskosten.

UHD-Panels in WQHD-Monitoren

Die UHD-Auflösung 3.840×2.160, oft auch 4K genannt, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Entsprechend produzieren die meisten Monitor-Hesteller nun auch viele Modelle mit der Auflösung. Dabei scheint es für die Hersteller der Panels mittlerweile günstiger zu sein, UHD statt WQHD, oft auch QHD genannt, zu produzieren. So will das Bildschirm-Magazin Prad.de aus Herstellerkreisen erfahren haben, dass immer mehr WQHD-Bildschirme eigentlich ein UHD-Panel verbaut haben. Die geringere Auflösung von 2.560×1.440 Pixel sei nicht so gefragt wie UHD oder Full HD, weshalb die Panel-Produktion sich nicht so stark rentiere. Stattdessen bauen die Hersteller einfach UHD-Panels ein, welche anschließend per Firmware auf WQHD beschnitten werden.

Keine konkreten Modelle bekannt


Dabei nannte Prad.de nicht, um welche Modelle oder Hersteller es sich konkret handle. Die Änderung der Auflösung findet bereits in der Firmware statt, daher dürfte es nicht so einfach sein, einen betroffenen Monitor einfach auf die höhere Auflösung zu stellen. Prad.de berichtet, dass die Herstellerquellen eine Freischaltung z.B. per Firmwareupdate überhaupt ausschließen.

Ein Problem ergibt sich durch die Auflösungsdifferenz auch bei der Schärfe. So ist die Pixelstruktur bei UHD und WQHD trotz gleichem Verhältnis entscheidend anders. Während Full HD sehr gut auf UHD umgerechnet werden kann, weil es sich genau um ein Viertel der Pixel handelt, ist dies bei WQHD deutlich schwieriger. So ergibt sich eigentlich eine gewisse Unschärfe, welche jedoch durch die Kantelgättung recht zuverlässig ausgeglichen werden kann.


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