GeForce Garage: der8auer stellt Special Edition-PC mit Tauchkühlung vor

(Bild: GeForce Garage)

Roman Hartung, besser bekannt als der8auer, hat einen neuen PC mit Tauchkühlung vorgestellt. Im Rahmen der GeForce Garage-Serie hat Profiübertakter einen i7-8700K auf einem Mini-ITX-Board und eine GTX 1080 ti von EVGA unter Wasser gesetzt.

Highend-Komponenten unter Wasser

Tauchkühlungen sind nicht gerade populär, machen jedoch optisch so einiges her. Der Profiübertakter Roman „der8auer“ Hartung hat jetzt ein neues System namens Aqua Exhalare Special Edition vorgestellt, in welchem er eine solche Tauchkühlung umsetzt. Gemeinsam mit der Nvidia-Serie GeForce Garage und Caseking hat er dabei ein Lian Li-Case etwas umgebaut. In der einen Kammer gibt es einen Tank, in welchem die Komponenten Platz finden. Als Mainboard kommt ein Asus Strix Z370-I zum Einsatz. Auf diesem sitzt ein Intel Core i7-8700K. Dieser hat einen besonderen Heatspreader, um die Wärme besser ableiten zu können. Hartung führt aus, dass er einen Heatspreader aus reinem Silber verwendet hat, welcher mehrfach lasergraviert und damit aufgeraut ist. Auch die GPU, eine GTX 1080 ti von EVGA, erhält einen speziellen Heatspreader, der extra aus Kupfer für die Anwendung gefräst wurde. Um eine möglichst raue Oberfläche erzeugen zu können, wurde der Kühler anschließend geätzt und sandgestrahlt.

Spezielle Flüssigkeit ist der Schlüssel


Die spezielle Kühlflüssigkeit ist nun der Schlüssel, um das System zu realisieren. Diese kommt direkt von 3M und hört auf den Namen Novec 7100. Es handelt sich dabei nicht um Öl, sondern um eine Spezialflüssigkeit aus Trans-Dichloroethylene, Ethyl-Nonafluorobutyl-Ether, Ethyl-Nonafluoroisobutyl-Ether und einigen weiteren Methylen. Diese hat einen sehr geringen Siedepunkt von nur 61 Grad Celsius. Die Komponenten sind direkt in die Flüssigkeit eingelegt und bringen sie sozusagen zum kochen. Die Flüssigkeit verdampft dadurch. Der entstehende Dampf wird von einem Kondensator aufgefangen, welchen wiederum eine konventionelle Wasserkühlung mit Radiatoren und Pumpe herunterkühlt. Die kondensierte Flüssigkeit tropft dann wieder nach unten ins Becken.

Das Becken selbst hat der8auer komplett innenversiegeln müssen. Es herrscht ein ständiger Druck von ca. zwei Bar, was auch ein Problem für die Kabel ist. Die Flüssigkeit drückt sich durch die Stecker hindurch die Kabelmäntel hinauf und würde bei undichten Stellen herauskommen. Hartung hat deshalb ein eigenes Anschlussboard entwickelt, um die Anschlüsse sauber nach außen führen zu können. Caseking bietet bereits seit einige Zeit das der8auer Aqua Exhalare zu einem recht hohen Preis an. Hartung entwickelt derzeit eine zweiten Auflage der Direktwasserkühlung.


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