3DMark-Benchmarks von Ryzen 7 2700X aufgetaucht, 18% schneller als 1700X

(Bild: AMD)

Ein neuer Benchmark vom bald erscheinenden AMD-Prozessor Ryzen 7 2700X ist bei 3DMark aufgetaucht. Er gibt Einblicke in die zu erwartende Leistung und den Prozessortakt. Der Pinnacle Ridge-Prozessor ist dabei 18 % schneller als der direkte Vorgänger 1700X und um 11% schneller als der 1800X.

Ryzen 7 2700X: das neue Flaggschiff

Bald ist es soweit. Die nächste Generation an Prozessoren von AMDs erfolgreicher Ryzen-Familie steht vor der Tür. Nach dem Start mit Summit Ridge letztes Jahr, Threadripper und Raven Ridge dieses Jahr ist Pinnacle Ridge eine Überarbeitung des Designs. Die Architektur Zen+ ist grundlegend nicht wirklich neu, jedoch eine Verfeinerung zum 14nm-Prozess. AMD setzt auf 12nmLP von Global Foundries.

Die letzten Leaks rund um die Prozessorfamilie zeigen, dass es scheinbar einen Wechsel beim Flaggschiff gibt. So war bei Summit Ridge noch der Ryzen 7 1800X das Topmodell. Damit hatte AMD gleich drei Prozessoren mit acht Kernen und 16 Threads im Angebot. Es erscheint daher nur logisch, in der zweiten Generation etwas auszudünnen. Der Ryzen 7 2700X ist demnach das neue Flaggschiff der Reihe. AMD setzt dafür alle Bemühungen in den Prozessor. Dieses Kalkül scheint aufzugehen, wie erneute Benchmarkleaks in der 3DMark-Datenbank zeigen.

18% schneller als 1700X, 11% schneller als 1800X


Der neue Fertigungsprozess ist vor allem für ein Taktplus verantwortlich. Das zeigt sich an den 3DMark Firestrike-Einträgen, in welchen auch die Taktraten angezeigt werden. In sieben verschiedenen Ergebnissen taktet der 2700X zwischen 4,1 und 4,35 GHz. Die Benchmarks wurden mittlerweile vom Ersteller versteckt und sind somit nicht mehr auffindbar. Sechs der Benchmarks wurden scheinbar vom gleichen User auf einem Asus Crosshair VI Hero mit 16 GB DDR4-2400-RAM von G.Skill und einer GTX 1080 angefertigt. Beim anderen System kam ein ASRock X370 Taichi mit einer RX 580 und ebenfalls 16 GB DDR4-2400-RAM zum Einsatz.

Mit einem Ergebnis von 20.909 Punkten (Physics-Score) in Firestrike Ultra liegt der Ryzen 7 2700X deutlich über seinen Vorgängern. Der direkte Vorgänger Ryzen 7 1700X erreicht hier nur 17.825 Punkte, während der Ryzen 7 1800X 19.051 Punkte erreicht. Das ergibt jeweils ein Plus von 18% (1700X) bzw. 11% (1800X). Es könnten jedoch noch bessere Ergebnisse möglich sein. Der Arbeitsspeicher war verhältnismäßig niedrig getaktet. Kolportiert ist für die neue Generation eine Unterstützung von 2933 MHz von Haus aus. Da Ryzen vom Takt des Arbeitsspeichers verhältnismäßig stark profitiert, lässt sich damit wahrscheinlich noch das ein oder andere Quäntchen an Leistung herausholen.

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