RX Vega: scheinbar drei Referenzmodelle geplant

(Mockup: wccftech.com)

Im Vorfeld zum nahenden Vega-Start hat 3DCenter ein neues Gerücht über die RX Vega-Grafikkarten erfahren. Diese sollen beim Start in drei Referenzversionen erscheinen, inklusive einer „kleinen“ Vega.

RX Vega mit XTX, XT und XL als Bezeichnungen

Wie schon beim Launch der Polaris-Grafikkarten hat AMD scheinbar auch diesmal einen Start mit Referenzversionen seiner Grafikkarten geplant. Das scheint schon seit längerem klar, auch Aussagen von den Boardpartnern bestätigen das. Interessant ist allerdings eine neue Information, die von 3DCenter stammt. Die Kollegen glauben nämlich zu wissen, dass es sogar insgesamt drei Referenzversionen geben wird. Die Modelle heißen demnach Vega XTX, XT und XL. Die Bezeichnungen sind bereits von Polaris bekannt, auch dort trugen die Karten solche Namen. Welche Produktnamen RX Vega dann endgültig haben wird, ist aber noch nicht bekannt. Die RX Vega-Karten sollen, wie die Frontier Edition, als Version mit Luft- und Wasserkühler erscheinen. XTX und XT setzen dabei auf den vollen Vega-Ausbau.

„Kleine“ Vega 10-Grafikkarte, schnellste Karte nur mit Wasserkühlung


Die dritte Version, genannt XL, gibt es nur mit Luftkühler. Das interessantere Detail ist jedoch, dass es sich dabei nicht um eine Vollausbau-Karte, sondern eine auf 56 Compute-Units und 3.584 Shader heruntergestutzte Variante handeln soll. Auch Apple spricht in der Präsentation des iMac Pro von einer Karte mit 56 CUs, wahrscheinlich ist diese Version damit gemeint. Nicht verwechseln sollte man Vega XL mit Vega 11, welche erst nach der schnellsten Vega-Version, Vega 10, launchen soll. Die „kleine“ Vega XL erhält auch nur eine TDP von 285 Watt. Auch die vollaktivierte Vega XT mit Luftkühler soll mit der gleichen TDP arbeiten. Vega XTX darf dank Wasserkühlung aber auf volle 375 Watt TDP zurückgreifen, was sie wahrscheinlich zur schnellsten Referenzkarte macht.

Vorstellen wird AMD Vega auf der SIGGRAPH-Messe in Kalifornien am 29. bzw. 30. Juli. Wie gewohnt sollen zuerst die Referenzversionen verkauft werden, einen guten Monat später soll der Verkauf von Custom-Karten der Boardpartner starten.


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