Intel Z390: Alle Mainboards zum Marktstart des i9-9900K in der Übersicht

Intel Z390 Asus NZXT MSI EVGA Gigabyte ASRock
(Bild: PCBC)

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Intels Z390-Plattform ist der Nachfolger von Z370 für die Coffee Lake Refresh-Generation. Wir haben alle kommenden Mainboards als Übersicht zusammengetragen.

Z390: Das bringt Intels neue Plattform

Intels neunte Generation an Core i-Prozessoren bringt mit dem i9-9900K und i7-9700K erstmals Achtkerner in den Mainstream. Für Intel typisch kommt mit der neuen Generation auch ein neuer Chipsatz heraus, genannt Z390. Dieser basiert auf dem Z370-Chipsatz, unterscheidet sich jedoch in einigen Punkten. So ist er statt in 22nm in 14nm gefertigt. Grundlegend bleibt jedoch vieles gleich. Konkrete Unterschiede gibt es bei den Features. In dieser Generation gibt es direkt integriertes USB 3.1 auf bis zu sechs Ports. Auf vier weiteren Ports sind USB 3.0 möglich. Durch den nicht mehr notwendigen USB 3.1-Controller sind zwei weitere PCIe-Lanes frei geworden, weshalb nun insgesamt 13 freie Lanes statt 11 Lanes bei den Vorgängern möglich sind. Außerdem unterstützt Z390 jetzt von Haus aus WLAN-AC und Bluetooth 5.0. Dafür ist jedoch weiterhin ein Zusatzchip notwendig, eine direkte Integration gibt es nicht.

Wer derzeit einen Coffee Lake-Prozessor und ein Z370-Mainboard besitzt, hat wenig Grund, sein Mainboard upzugraden. Viele dürften jedoch daran interessiert sein, von einem Sechskerner auf einen Achtkerner wie den i9-9900K upzugraden. Glücklicherweise laufen alle neuen Prozessoren auch weiterhin auf den Z370-Mainboards. Da es keine Nachfolger von B360, H370 und H310 gibt, sind auch diese mit der neunten Generation an Intel-Prozessoren kompatibel.

Alle Z390-Mainboards in der Übersicht


Wer jetzt jedoch vor einem Neukauf steht und gleich die ganze Plattform upgraden muss, kann bereits zu einem Z390-Mainboard greifen. Die Unterschiede zum Vorgänger sind verhältnismäßig gering. Einzig Asus hat mit der Unterstützung von Double Capacity-Arbeitsspeicher eine interessante Neuerung eingebaut. Die restlichen Features sind meist nur kosmetischer Natur. So sind oftmals größere Kühlkörper verbaut. Auch die RGB-Beleuchtung nimmt stetig zu. Insgesamt listen wir hier bereits 60 Mainboards, welche bald oder bereits bei den Händlern verfügbar sind. Es ist jedoch nicht bei allen Mainboards sicher, ob diese auch in Europa verfügbar sein werden.

ASRock

Der Hersteller ASRock startet mit insgesamt 12 Mainboards in die neue Intel-Generation. Dabei bleiben etablierte Marken wie die überaus beliebten Taichi-Mainboards, während es in dieser Generation keine Fatal1ty-Mainboards mehr gibt. Diese Marke ersetzt ASRock mit der bereits von den Grafikkarten bekannten Phantom Gaming-Marke. Das Z390 Phantom Gaming 9 stellt dabei gemeinsam mit dem Z390 Taichi Ultimate die Speerspitze dar. Beide kommen mit WLAN-AC und Blueotooth 5.0. Eine Besonderheit ist auch bei den LAN-Ports zu finden. So haben beide Mainboards jeweils drei Stück davon verbaut, davon zweimal jeweils mit Gigabit-Geschwindigkeit. Das Taichi Ultimate kommt zudem mit einem 10G-Port, das Phantom Gaming 9 mit einem 2,5G-Port.

Das normale Taichi-Mainboard kommt ohne 10G-Port und ohne Bluetooth 5.0-Support. Parallel zur Phantom Gaming-Marke bietet ASRock auch noch das Z390 Extreme4 als etwas abgespecktes Highend-Modell an. Darunter folgen das Z390 Pro4, das Z390M Pro4 als Micro-ATX-Board und das Z390M-ITX/ac als Einsteiger-Mini-ITX-Mainboard. Die Phantom Gaming-Serie umfasst insgesamt sechs Ableger, beginnend mit dem Z390 Phantom Gaming 9 als Highend-Modell. Darunter folgen das Z390 Phantom Gaming 6, das Z390 Phantom Gaming SLI/ac, das Z390 Phantom Gaming SLI und das Z390 Phantom Gaming 4. Auch einen Mini-ITX-Ableger als Z390 Phantom Gaming-ITX/ac gibt es.

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Asus

Asus bringt zum Z390-Start gleich ganze 20 Mainboards auf den Markt. Mit den Serien Prime, TUF-Gaming, ROG Strix und ROG Maximus XI gibt es wenige Überraschungen. Neben den optischen Neuerungen gibt es jedoch eine Besonderheit, die Asus in seine Mainboards integriert hat. So unterstützen das ROG Maximus XI Apex, das ROG Maximus XI Gene und das ROG Strix Z390-I Double Capacity-Arbeitsspeicher. Diese besonders hohen Arbeitsspeichermodule kommen mit jeweils 32 Gigabyte Kapazität und ermöglichen somit 64 Gigabyte Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus. Das ist besonders für das Mini-ITX-Mainboard nicht zu verachten, da sich so die Kapazität verdoppelt. Zu anderen Mainboards sind die Arbeitsspeicherriegel nicht kompatibel, da eine leicht andere Pin-Belegung existiert. Herkömmliche Module sollen jedoch weiterhin verwendet werden können.

Als Einstieg bei Asus gelten nach wie vor die Prime-Mainboards. Das Prime Z390-P ist dabei das günstigste Modell und wirkt ohne Kühlkörper schon fast nackt. Davon gibt es auch eine Micro-ATX-Version als Prime Z390M-Plus. Deutlich besser ausgestattet, auch optisch, ist das Prime Z390-A. Für Workstationuser soll später noch ein WS Z390 Pro erscheinen. Als Einstieg für den Gaming-Markt definiert Asus die The Ultimate Force-Serie. Dieses Jahr kommen insgesamt fünf Mainboards mit Z390-Chipsatz heraus, welche unterschiedlich ausgestattet sind. Das TUF Z390-Pro Gaming ist dabei das Topmodell der Serie. Darauf folgen dann das TUF Z39-Plus Gaming (Wi-Fi) und der Micro-ATX-Version TUF Z390M-Pro Gaming (Wi-Fi). Auch das Plus-Modell kommt als TUF Z390-Plus Gaming in einer Version ohne WLAN, genauso wie das TUF Z390M-Pro Gaming.

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Deutlich gehobener und auch optisch wohl am bekanntesten sind die ROG Strix-Modelle. Von diesen gibt es dieses Jahr insgesamt vier Mainboards. Das ROG Strix Z390-E Gaming ist dabei wieder das Flaggschiff, gefolgt vom ROG Strix Z390-F Gaming. Der Einstieg ist das ROG Strix Z390-H Gaming. Bei diesem Mainboard spart sich Asus die eingebaute RGB-Beleuchtung und setzt auf eine rot-schwarze Optik. Mit dem ROG Strix Z390-I Gaming gibt es auch wieder ein Mini-ITX-Modell mit Unterstützung für die Double Capacity-Arbeitsspeichermodule.

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Die ROG Maximus XI-Reihe ist dieses Jahr besonders umfangreich. So bringt Asus insgesamt sieben Modelle in dieser Reihe heraus. Das kleinste Board ist das ROG Maximus XI Gene, welches als Micro-ATX-Mainboard ausgeführt ist. Darüber ist der Einstieg in die Reihe das ROG Maximus XI Hero. Dieses gibt es in drei Versionen. Einmal als ROG Maximus XI Hero (Wi-Fi) mit integriertem WLAN und Bluetooth, einmal ohne Wireless-Verbindungen und einmal als ROG Maximus XI Hero BO4 als Call of Duty: Black Ops 4-Sonderedition. Darüber folgen das ROG Maximus XI Code und das Maximus XI Formula. Beide kommen mit einer schicken Abdeckung namens ROG Armor inklusive Backplate. Das Formula-Modell setzt zusätzlich noch auf integrierten VRM-Wasserkblöcken von EKWB. Das absolute Highend-Modell ist das ROG Maximus XI Extreme, welches als EATX-Mainboard Asus‘ DIMM.2-Erweiterungskarte aufnehmen kann.

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EVGA

Etwas exotischer als die restlichen Mainboards arbeitet EVGA. Das amerikanische Unternehmen bringt zwei Mainboards mit Z390-Chipsatz auf den Markt, das Z390 Dark und das Z390 FTW. Das Layout des Z390 Dark entspricht dabei nicht dem sonst gewohnten Layout anderer Mainboards. So ist der Sockel um 90 Grad nach links gedreht, die DIMM-Slots für den Arbeitsspeicher befinden sich über dem Sockel. Davon verbaut EVGA nur zwei, weshalb maximal 32 Gigabyte Dual-Channel-Arbeitsspeicher auf dem Mainboard möglich sind. Das große EATX-Mainboard kommt zudem mit gewinkelten Anschlüssen für den 24Pin- und die beiden 8Pin-EPS-Anschlüsse, welche sich direkt neben dem 24-Pin-Port befinden. Generell hat EVGA bei dem Mainboard fast alle Anschlüsse gewinkelt. Mit dem speziellen Layout, einem 17 Phasen-VRM-Design, einem großen Kühlkörper für die Phasen und vielen verteilten Sensoren im Mainboard selbst soll das Z390 Dark vor allem Extremübertakter ansprechen.

EVGA Z390 Dark
EVGA Z390 Dark (Bild: EVGA)

Ein stärker auf Consumer ausgerichtetes Mainboard ist das Z390 FTW. Es kommt mit zwei vollwertigen x16-PCIe-Anschlüssen und auch den vollen vier DIMM-Slots für den Arbeitsspeicher. Das Layout entspricht größtenteils dem eines gewöhnlichen Mainboards. So gibt es insgesamt neun USB 3.1-Anschlüsse (intern und extern) und drei M.2-Slots, zweimal als M- und einmal als E-Key ausgeführt. Die Mainboards sind in Europa noch nicht verfügbar.

EVGA Z390 FTW
EVGA Z390 FTW (Bild: EVGA)

Gigabyte

Gigabyte startet mit insgesamt 10 Mainboards in die neue Intel-Generation. Besonders präsent ist dabei diesmal die Aorus-Serie, welche mit insgesamt sechs Mainboards vertreten ist. Darunter positioniert Gigabyte noch drei Mainboards der Gaming-Serie und ein Einsteigermainboard namens Z390 UD, welches aktuell das günstigste verfügbare Z390-Mainboard ist. Auch in dieser Generation bleibt der Hersteller der orangen Akzentfarbe treu. Das absolute Highendmodell ist dabei das Gigabyte Z390 Aorus Master. Dieses kommt als einziges Gigabyte-Mainboard mit zwei 8Pin-EPS-Anschlüssen für die CPU und soll damit besonders Übertakter ansprechen. Ebenfalls als einziges Modell hat das Aorus Master direkt am Board Buttons für den Start, ein BIOS-Reset und einen BIOS-Switch verbaut. Zusätzlich gibt es noch Bluetooth 5.0, WLAN-AC und Thunderbolt.

Das Z390 Aorus Ultra sieht dem Aorus Master zum verwechseln ähnlich, kommt jedoch mit 4+8Pin-EPS-Anschluss, ohne Buttons und ohne Wireless-Verbindungen. Darunter folgen das Z390 Aorus Pro WIFI und das Z390 Aorus Pro. Diese unterscheiden sich voneinander lediglich mit der Unterstützung von Bluetooth 5.0 und WLAN-AC, welche nur das WiFi-Modell unterstützt. Beide Modelle kommen mit weniger PCIe-Slots als die beiden Topmodelle. Als Einstieg in die Aorus-Serie dient das Z390 Aorus Elite mit entsprechend abgespecktem Ausstattungsumfang. Mit dem Z390 I Aorus Pro WIFI gibt es auch ein Mini-ITX-Modell.

Unter der Aorus-Serie siedeln sich die Gaming-Serie an, welche sich in drei Modelle aufgliedert. Topmodell ist dabei das Z390 Gaming SLI. Darunter folgen das Z390 Gaming-X, welches es auch als Z390 M Gaming im Micro-ATX-Format gibt und gleich viel wie das ATX-Mainboard kostet. Im Vergleich zum höherwertigen Modell muss man hier auf SLI verzichten. Die ganze Serie verzichtet auch konsequent auf RGB-Beleuchtung. Als absoluten Einstieg bietet Gigabyte noch das Z390 UD mit stark abgespecktem Funktionsumfang an.

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MSI

Auch MSI ändert mit der Einführung etwas in der Benennung der Mainboards. Bereits bekannte Termini halten Einzug in die Serien. So bringt der Hersteller die Kürzel MEG, MPG und MAG ins Spiel. Die Bezeichnungen finden sich bei fast allen der 11 beim Start verfügbaren Mainboards. Die Topmodelle tragen dabei das MEG-Siegel und heißen MEG Z390 Godlike und MEG Z390 Ace. Darunter folgen zwei Pro Carbon-Mainboards mit der Bezeichnung MPG Z390 Gaming Pro Carbon und MPG Z390 Gaming Pro Carbon AC. Das MSI MEG Z390 Godlike als Flaggschiff kommt neben dem Asus Maximus XI Extreme als einziges Mainboard im EATX-Format, vier mechanischen x16-Slots und einem Dual-BIOS. Für die Stromversorgung gibt es zwei 8Pin und einen 6Pin-EPS-Anschluss.

Das MEG Z390 Ace ist der kleine Bruder des Godlike und kommt mit marginal weniger Ausstattung. Es ist mit zwei 8Pin-EPS-Anschlüssen trotzdem auf starkes Übertakten ausgelegt. Auch im Bezug auf die Anschlüsse ist das Ace üppig ausgestattet. Interessanterweise verzichtet MSI beim Ace außer auf dem I/O-Cover komplett auf eine integrierte RGB-Beleuchtung. Außerdem supporten die beiden MEG-Topmodelle die interne Grafikeinheit der Intel-CPUs nicht.

Neben den beiden Pro Carbon-Modellen finden sich noch weitere günstigere Modelle in der MPG-Reihe. Etwas unterhalb der Pro Carbons sind die Modelle MPG Z390 Gaming Edge AC und MPG Z390M Gaming Edge AC zu finden. Dabei ist das MPG Z390M Gaming Edge AC ein Micro-ATX-Modell. Beide Modelle sind mit WLAN und Bluetooth ausgestattet. Auch einen Mini-ITX-Ableger als MPG Z390I Gaming Edge AC gibt es. Darunter befindet sich noch das MPG Z390 Gaming Plus, welches gemeinsam mit dem MSI Z390-A Pro ein günstiges Z390-Einstiegsboard ist.

In der MAG-Reihe finden sich die beiden Modelle MAG Z390 Tomahawk und MAG Z390M Mortar. Letzteres kommt im Micro-ATX-Format. Warum genau diese Modelle mit MAG bezeichnet sind, ist uns noch nicht ganz klar. Vermutlich geht es jedoch darum, dass beide etwas vom sonst eigentlich recht eingängigen MSI-Design abweichen.

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NZXT

NZXT startete Anfang des Jahres erst als Mainboardhersteller. Das NZXT N7 Z370 war der erste Ableger des Herstellers, der eigentlich vor allem durch auffällige Cases und Wasserkühler bekannt geworden ist. Die Designlinie spiegelt sich auch bei den Mainboards wieder. Mit dem NZXT N7 Z390 bringt das amerikanische Unternehmen jetzt den Nachfolger des N7 Z370. Das schlichte Design ist dabei praktisch gleich geblieben. Auch technisch hat sich wenig verändert. NZXT bietet nun Bluetooth 5.0 und  WLAN-AC im N7 Z390 an. Auch eine I/O-Blende ist nun fix verbaut. Das Mainboard kann wieder mit verschiedenen Stahl-Panels farblich an die Wünsche des Kunden angepasst werden. Mit 279,90 Euro Preisempfehlung ist es ein eher hochpreisiges Mainboard und kommt erst im Dezember auf den Markt.

NZXT N7 Z390
NZXT N7 Z390 (Bild: NZXT)

Supermicro

Supermicro ist ein Hersteller, der in Europa nicht so stark in Erscheinung tritt. Die Mainboards kommen eher im Serverbereich vor. Das könnte sich mit der Z390-Mainboardreihe ändern. Die insgesamt vier Modelle hören auf die Namen C9Z390-PGW, C9Z390-CGW, C9Z390CG und C9Z390-CG-IW. Das C9Z390-PGW ist dabei das Flaggschiff der in dunklen Farbtönen gehaltenen Serie. Es kommt mit vier mechanischen x16-Ports und allerlei Anschlüssen.Neben zwei M.2-Ports sind auch zwei U.2-Ports verbaut, welche schon als eher exotisch zu bezeichnen sind. Das Topmodell C9Z390-PGW und das C9Z390CGW kommen zudem mit einem 10G-LAN-Port und integriertem WLAN-AC sowie Bluetooth 5.0.

Die darunterliegenden Mainboards müssen beim Design auf Abdeckungen oder Kühlkörper verzichten und kommen mit weniger PCIe-Ports. Auch die U.2-Ports sind nur im Topmodell zu finden. USB 3.1-Ports beider Generationen gibt es dafür auf allen Mainboards reichlich. Das C9Z390-CG-IW ist als Mini-ITX-Ableger ausgeführt und kommt ebenfalls mit WLAN-AC. Ob die Mainboards in Europa verfügbar sein werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Sollte ich von Z370 auf Z390 upgraden?

Klare Antwort: Nein! Wer ein Z370-Mainboard besitzt, hat praktisch die gleichen Features verbaut, die auch Z390 bietet. Ein reines Upgrade vom Mainboard zahlt sich also nicht aus. Wer hingegen sowohl seinen Prozessor als auch sein Mainboard verkaufen will, um auf die neue Plattform umzusteigen, kann das tun. Auch ein reines Upgrade des Prozessors braucht jedoch keine neue Plattform, da Z370 genauso zu den neuen Achtkernern kompatibel ist. Besonders am Anfang sind die Preise der Z390-Mainboards noch verhältnismäßig hoch, weshalb man sich das Geld hier getrost sparen sollte.

Fazit: Z390 bringt praktisch nichts neues

Während im Vorfeld des Z390-Launchs noch viele Gerüchte die Runde machten, dass viele neue Features in die Plattform Einzug halten oder dass die Intel-Achtkerner i9-9900K und i7-9700K nur auf Z390 laufen, sind wir nach dem Launch schon fast etwas enttäuscht. Lässt man die Implementierung von deutlich mehr USB 3.1-Ports und die bessere Energieeffizienz durch die 14nm-Fertigung außer Acht, stellt sich schnell das Gefühl ein, dass Z390 eigentlich völlig unnötig ist. Wer bereits ein Z370-Mainboard besitzt, hat keinen wirklichen Grund auf die neue Plattform umzusteigen. Potenzielle Käufer erhoffen sich Intel und die Mainboardhersteller wahrscheinlich eher aus einer anderen Richtung. Wer von einer älteren Plattform wie Haswell oder Skylake umsteigt, greift vermutlich eher zum Z390-Mainboard. Der typische Intel-Wermutstropfen bleibt jedoch auch noch. Die nächste Generation an Prozessoren ist vermutlich zu der Plattform wieder nicht kompatibel.


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