AMD verdoppelt Prozessor-Umsatz dank Ryzen und Vega

(Bild: Mockup PCBC)

Die Quartalszahlen von AMD zeigen, wie gut sich Ryzen und Vega auf die Firma auswirken. Dank der beiden Architekturen steigt der Gesamtumsatz um 40 Prozent, der Umsatz mit Prozessoren steigt sogar um 95 Prozent. Auch der Gewinn fällt hoch aus, das Konsolengeschäft verliert aber.

Die Wunderkinder Ryzen und Vega

Der Bericht zum ersten Quartal von AMD ist da. Der Prozessorhersteller konnte ein sehr gutes Ergebnis einfahren und überraschte damit auch die Anleger. Verglichen mit dem ersten Quartal des Vorjahres stieg der Umsatz von 1,178 Milliarden auf 1,647 Milliarden US-Dollar und damit um gute 40 Prozent. In diesem Quartal machte AMD auch wieder einen Gewinn von 88 Millionen US-Dollar im Vergleich zu einem Verlust von 33 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Das liegt vor allem an den Wunderkindern Ryzen und Vega. Mit ihnen konnte der Prozessorhersteller seinen Umsatz in der Prozessorsparte um 95 Prozent steigern und damit fast verdoppeln. In absoluten Zahlen stieg der Umsatz von 573 Millionen auf 1,115 Milliarden US-Dollar an. Statt 21 Millionen US-Dollar Verlust standen 138 Millionen US-Dollar Gewinn in den Büchern.

Mit der neuen Prozessorarchitektur Zen, welche Ryzen, Ryzen Threadripper und Epyc hervorbrachte, ist AMD der große Wurf gelungen. Auch die Grafikarchitekturen Polaris (RX 5xx-Serie) und Vega führten zu dem Anstieg. Besonders im Grafikmarkt profitierte AMD vom Kryptomining-Boom, bei den Prozessoren hauptsächlich von den Gamern.

Verluste im Konsolengeschäft


Trotz des starken Plus im Prozessorgeschäft gibt es auch negative Posten. Im Server- und Semi-Custom-Bereich setzt AMD statt 605 Millionen nur 532 Millionen US-Dollar im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um. Der Gewinn sinkt von 55 Millionen auf 14 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum vierten Quartal 2017 soll sich jedoch der Umsatz mit Epyc-CPUs verdoppelt haben. Durch die bereits sehr weit verbreiteten Konsolen Playstation 4 und Xbox One sowie deren Nachfolgern Playstation 4 Pro und Xbox One X, welche alle mit AMD-APUs laufen, sanken auch hier Umsatz und Gewinn.


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