Raspberry Pi 4 kann 4K, zwei HDMI-Ports und 4 GB RAM

Raspberry Pi 4 Model B
(Bild: Raspberry Pi-Foundation)

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Heute wurde der Raspberry Pi 4 vorgestellt. Der Bastelrechner hat eine schnellerer CPU, zwei HDMI-Ports mit 4K/60-Support und jetzt bis zu 4 GB RAM.

Raspberry Pi 4: schneller und besser ausgestattet

Die Raspberry Pi-Foundation hat heute die neue Version ihres Bastelrechners vorgestellt, die auf den Namen Raspberry Pi 4 hört. Der beliebte Einplatinencomputer hat sich noch einmal deutlich weiterentwickelt und bietet nun Features, die es davor nicht gab. Die Basis bildet dieses Mal ein Broadcom BCM2711 mit vier Cortex A72-Kernen auf 1,5 GHz. Als Arbeitsspeicher dienen diesmal entweder 1, 2 oder 4 Gigabyte LPDDR4-RAM, deutlich mehr als der Vorgänger, der nur auf 1 Gigabyte zurückgreifen konnte.

Auch bei den Anschlüssen hat sich einiges zum Besseren verändert. So kommt der Raspberry Pi 4 jetzt mit zwei statt einem HDMI-Port. Diese Ports setzen auf den HDMI 2.0-Standard und beherrschen daher die Ausgabe von 4K-Material bei 60 Hz. Das klappt allerdings nur mit dem HEVC-Codec. Die Ports sind als Micro-HDMI ausgeführt – es wird also ein Adapter benötigt. Auch USB 3.2 Gen 1, also das vormalige USB 3.0, ist im Raspberry Pi 4 mit gleich vier Anschlüssen verbaut. Für die Netzwerkverbindungen gibt es eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle und WLAN bis zum 802.11-ac-Standard. Dazu kommt noch Bluetooth 5.0.

Raspberry Pi 4 braucht mehr Strom

Bei der Stromversorgung hat sich hingegen einiges geändert. So benötigt der Raspberry Pi 4 nun ein Netzteil, das über USB mindestens 3 Ampere ausgeben kann. Die Spannung ist mit 5 Volt gleichgeblieben, statt einem Micro USB-Anschluss gibt es jetzt allerdings USB-C. Auch die restlichen Anschlüsse sind soweit gleich geblieben. Es gibt weiterhin 40 GPIO-Pins, einen Micro-SD-Karten-Slot für den Massenspeicher und die gewohnten Anschlüsse für Kameras oder Displays. Die Größe der Platine ist gleich geblieben, allerdings ist die Bestückung durch die beiden HDMI-Ports und ein anderes Layout bei den USB- und Ethernet-Ports anders geworden. Dadurch wird wohl auch ein neues Gehäuse fällig.

Zumindest preislich bleibt der Raspberry Pi 4 attraktiv. Die Basisversion mit 1 Gigabyte Arbeitsspeicher kostet gut 37 Euro. Mit 2 Gigabyte werden 48 Euro fällig, die 4 Gigabyte-Variante kostet 59 Euro. Zum Start gibt es auch wieder ein Desktop-Kit bestehend aus dem neuen Raspi, einer Maus, einer Tastatur, einer SD-Karte, einem passenden Netzteil samt Kabel und einem Case für gut 125 Euro.

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Florian Maislinger is author and founder of PC Builder's Club. As a skilled IT engineer, he is very familiar with computers and hardware and has been a technology lover since childhood. He is mainly responsible for the news and our social media channels.

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