DLSS möglich? Nvidia GTX 1660 Ti hat offenbar 192 Tensor-Cores

Nvidia GeForce GTX 1660 Ti
(Bild: Mockup/PCGamesN)

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Die GTX 1660 Ti startet bald. Neusten Informationen zufolge hat sie auch 192 Tensor-Kerne verbaut, die für DLSS genutzt werden könnten.

GTX doch mit Tensor-Cores?

Mit Turing hat Nvidia die gewohnten Strukturen rund um seine GeForce-Grafikkarten komplett über den Haufen geworfen. Die RTX 2060 als eigentlicher Nachfolger der GTX 1060 ist nicht mehr wirklich in der Mittelklasse angesiedelt, da der Preis einfach zu hoch ist. Deshalb plant das Unternehmen mit der GTX 1660 Ti ein weiteres Mittelklassemodell. Dieses soll schneller als die GTX 1070 sein. Dieses bekommt einen eigenen Chip namens TU116, welcher ohne die eigentlich für Turing charakteristischen Hardwareelemente für Raytracing und DLSS auskommt. Diese eigenen Kerne, Tensor- und RT-Kerne genannt, machen die Chips der RTX-Grafikkarten nämlich deutlich teurer.

Zumindest bei den Tensor-Kernen könnten wir uns aber alle getäuscht haben. Das zeigt ein Screenshot aus dem AIDA64-Tool, der vom Twitter-User @KOMACHI_ENSAKA gepostet wurde. Dieser Screenshot bestätigt einerseits einige Daten, die bereits bekannt waren. So kommt ein Chip namens TU116-A400 zum Einsatz. Es handelt sich um einen 12nm-Turing-Chip, keinen Pascal-Chip. Verbaut sind 1.536 CUDA-Cores, 96 TMUs und 48 ROPs. Andererseits zeigt der Screenshot aber auch eine Information, die so nicht bekannt war. Scheinbar sind auch 192 Tensor-Kerne in der GTX 1660 Ti verbaut. Das könnte zwar auch ein Auslesefehler sein, dann stellt sich aber die Frage, warum das Tool nicht auch RT-Kerne ausliest. Es könnte daher durchaus möglich sein, dass Nvidia tatsächlich Tensor-Kerne im TU116-Chip verbaut.

DLSS auch für die GTX 1660 Ti?

Der Hintergrund könnte sein, dass Nvidia mit Turing auch die Upscaling-Technik DLSS verbaut hat. Für die Technik sind die Tensor-Kerne für eigene Berechnungen notwendig. Dass keine RT-Kerne verbaut sind, schließt Raytracing auf der GTX 1660 Ti zwar aus, DLSS könnte in Zukunft aber ein wichtiger Faktor werden. Durch die 192 Tensor-Kerne könnten auch die zukünftigen Käufer der neuen 1660 Ti in den Genuss des Features kommen. Zum Vergleich: die RTX 2060 ist mit 240 Tensor-Kernen ausgestattet. Ob der Leak stimmt, sehen wir in zwei Tagen. Die GTX 1660 Ti startet am 22. Februar 2019 um 15.00 Uhr deutscher Zeit.

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Florian Maislinger ist Autor und Gründer von PC Builder's Club. Als gelernter IT-Engineer ist er bestens mit Computern und Hardware vertraut und seit Kindesbeinen an ein Technikliebhaber wie er im Buche steht. Er ist hauptsächlich für die News und unsere Social Media-Kanäle verantwortlich.

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