Nvidia verschiebt Review-Embargo der RTX 2080 auf 19. September

Nvidia RTX 2080 Ti Turing
(Bild: Nvidia)

Bei den Turing-GPUs von Nvidia gibt es Verzögerungen. Das Review-Embargo der RTX 2080 soll erst am 19. September, einen Tag vor Auslieferungsstart, fallen.

Nvidia und das große Turing-Geheimnis

Nvidias neue Grafikkartengeneration namens Turing gibt weiterhin so einige Rätsel auf. In neun Tagen sollen die ersten Grafikkarten ausgeliefert werden. Für die Zeit davor hatte Nvidia einen gestaffelten Reviewstart geplant. So sollten am 14. die ersten Infos zu Turing allgemein, am 17. die ersten Reviews zur RTX 2080 und am 19. September die ersten Reviews zur RTX 2080 Ti erscheinen. Die Grafikkarten hat Nvidia zwar bereits am 20. August vorgestellt, bis jetzt jedoch durch harte Informationsembargos und letztlich auch fehlende Treiber ein großes Geheimnis aus der Leistung gemacht. Die neue Generation setzt vorwiegend auf Raytracing. Die dafür eingesetzten Tensor- und RT-Cores treiben die Die-Größe und auch den Preis aber auch in die Höhe. So sind für die RTX 2080 mindestens 849 Euro zu bezahlen, während die RTX 2080 Ti sogar mindestens 1.199 Euro kostet.

Die hohen Preise sorgen auch für Unmut unter den Gamern. Bald darauf folgte auch Gemunkel darüber, dass sich Nvidia zu viel auf die Raytracing-Leistung und zu wenig auf die allgemeine Leistungssteigerung konzentriert habe. Zusätzlich laufe Raytracing bei Battlefield V oder Shadow of the Tomb Raider nur mit gut 60 FPS bei Full HD-Auflösung. Daraufhin veröffentlichte Nvidia einige FPS-Zahlen der RTX 2080 im Vergleich zur GTX 1080 bei 4K-Auflösung. Was jedoch noch fehlen sind unabhängige Tests und Benchmarks.

RTX 2080-Reviews auf 19. September verschoben


Den oben angesprochenen Zeitplan hat Nvidia nun ein weiteres Mal geändert, wie Videocardz berichtet. Die Reviews der RTX 2080 sollen demnach gleichzeitig mit denen der 2080 Ti am 19. September erscheinen. Das wäre nur mehr einen Tag vor dem eigentlichen Launch der beiden Grafikkarten. Grund sollen Verzögerungen bei der Auslieferung der Grafikkarten an die Medienpartner und Reviewer sein. Diese brauchen eine gewisse Vorlaufzeit für ein professionelles Review. Auch sollen die Treiber noch Probleme machen. Bis dato soll es keine wirklich funktionierenden Treiber geben. Das verzögert die Sache natürlich zusätzlich. Nvidia versucht dies nun scheinbar mit einem Ausgleich durch die NDA zu beheben. Sollte der Leak stimmen, sehen wir unabhängige Benchmarks zur RTX 2080 und 2080 Ti wohl erst am 19. September.


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